Dartitis oder wenn der Druck zu hoch wird

Shownotes

In dieser Folge wird’s richtig spannend – mental wie sportlich. Die Players Championship Finals liegen hinter uns, und natürlich schauen wir auf die stärksten Momente, die kuriosesten Szenen und das Mindset der Topstars. Was steckt hinter Luke Littlers unfassbarem Selbstvertrauen? Welche Mind Games nutzt James Wade wirklich? Und warum wirken manche Emotionen bei Max Hopp eher hinderlich als hilfreich? Doch der eigentliche Schwerpunkt dreht sich um ein Thema, das viele Darts-Spieler beschäftigt – und manche regelrecht lähmt: Dartitis. Warum blockiert der Arm ausgerechnet dann, wenn’s drauf ankommt? Was passiert im Kopf, wenn Druck zu groß wird? Und wie kannst du verhindern, dass sich negative Erfahrungen im Unterbewusstsein festfressen? Du bekommst einen verständlichen Blick hinter die mentalen Mechanismen, die deinen Wurf beeinflussen – plus konkrete Ansätze, wie du Druck entschärfst, Blockaden löst und dein Spiel wieder frei bekommst. Eine Folge voller Aha-Momente, Praxisimpulse und einem ehrlichen Blick auf das, was im Darts wirklich zählt: der Kopf.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Boah war das mental stark.

00:00:15: Herzlich willkommen zu Mental Darts Masters, dem Podcast für mentale Stärke im Dartsport.

00:00:25: Die Freiheit entsteht jenseits der Mauern, die wir uns selbst errichten.

00:00:30: Herzlich willkommen zu Folge drei.

00:00:32: Es ist verrückt, wie schnell die Zeit rennt.

00:00:35: Aber wir sind schon in Folge drei.

00:00:37: Diesmal sind die Players Championship Finals vorbei.

00:00:40: Die werden uns natürlich heute ein bisschen begleiten.

00:00:42: Aber ich habe heute auch noch ein ganz spannendes anderes Thema, das leider, muss man sagen, sehr, sehr viele betrifft.

00:00:49: Aber auch einige, die vielleicht vor so etwas stehen und das ist das Thema Datitis und vor allem das Thema Wendertruck.

00:00:58: zu groß wird.

00:00:59: Das soll heute unser Hauptthema sein.

00:01:01: Ich möchte aber vorher noch mal sagen, danke.

00:01:04: Danke für euer Feedback.

00:01:05: Danke, dass ihr die ganze Zeit dem Podcast hört, mir immer wieder Rückmeldung gibt.

00:01:09: Das treibt mich an.

00:01:10: Das ist mein Motor hier wirklich weiterzumachen.

00:01:12: Und wenn euch die Folgen gefallen, wenn euch der Podcast und die Art des Podcasts gefällt, bitte weiter liken, kommentieren, teilen.

00:01:21: Das hilft mir, dieses Thema weiter in die Welt zu treiben.

00:01:25: Und... bringt am Ende euch weiter, weil ihr neuen Input aus mentaler Seite bekommt.

00:01:31: Als ich dieses Zitat gelesen habe, was ich gerade am Anfang gesagt habe, die Freiheit entsteht jenseits der Mauern, die wir uns selbst errichten.

00:01:39: Boah, da musste ich erst mal kurz nachdenken und muss sagen, ja, es stimmt einfach und es ist im Darts einfach so treffend, weil es uns, glaube ich, allen manchmal so geht.

00:01:50: Wir ziehen selber manchmal innerlich die Mauer hoch.

00:01:53: Wir machen selber manchmal uns Momente größer als sie vielleicht sind, legen uns selbst so viel Druck auf, was gar nicht sein müsste und sorgen einfach so im Vorfeld schon dafür, dass wir unsere Leistung gar nicht abrufen können.

00:02:07: Und diese Mechanismen möchte ich euch im Hintergrund, die da im Hintergrund ablaufen, heute mal so ein bisschen näher bringen.

00:02:13: Aber wir steigen erst mal ein mit unserem mentalen Moment der Woche.

00:02:18: Und der Moment... Wie könnte es anders sein?

00:02:21: Kommt von Luke Littler, der auch noch die Players Championship Finals gewinnt mit dem höchsten jemaligen Turnier Average.

00:02:30: Natürlich ist er der jüngste Spieler, der das gewinnt.

00:02:32: Er bricht einfach nach wie vor jeden Rekord und hebt diesen Sport auf ein neues Level und hilft aber auch unglaublich diesem Sport.

00:02:41: dass er sich weiterentwickelt, dass er professioneller wird, dass er bekannter wird.

00:02:44: Also wir können eigentlich nur sagen, danke, Luke Littler.

00:02:48: Und er liefert uns einen Moment, und zwar leider muss man sagen, gegen einen Deutschen gegen Pikachu.

00:02:55: Und vielleicht habt ihr das so ein bisschen mitbekommen.

00:02:57: Es gab ja mal die Vorgeschichte, dass Ricardo Luke Littler auch ganz vorgeworfen hat.

00:03:02: Auch ganz, dass er Checkout-Wege benutzt, die sonst keiner benutzt.

00:03:08: Und das wäre eben ein bisschen arrogant.

00:03:10: Was macht Luke Littler gegen Pikachu?

00:03:14: Er checkt.

00:03:15: hundert und zwanzig über Bull triple sieben Bull.

00:03:20: Also ein moment wo man sagen kann Klar der war wahrscheinlich nicht ganz so geplant aber dass das dann auch einfach wieder funktioniert.

00:03:28: das zeigt was der typ für ein mindset hat und Natürlich, glaube ich, hat ihn das innerlich ein bisschen gefreut, auch wenn die das, glaube ich, alles aus der Welt geschafft haben.

00:03:38: Aber er weiß in dem Moment, glaube ich, schon ganz genau, was er da für ein Nadelstich setzen kann.

00:03:43: Man hat es an Riccardo's Lächeln im Hintergrund gesehen, dass der, glaube ich, auch sich gedacht hat, es kann doch nicht sein, dass ich jetzt wieder so ein Finish um die Ohren bekomme.

00:03:51: Deswegen das für mich der mentale Moment der Woche und des vergangenen Turniers.

00:03:58: Bevor wir unser Hauptthema eingehen, was war noch so los bei den Players Championship Finals?

00:04:02: Ihr habt mir ein paar Sachen geschickt, aber auch mir sind ein paar Sachen aufgefallen.

00:04:07: Und da möchte ich zum einen mal etwas thematisieren, was ich nicht nur bei den Players Championship Finals wahrgenommen habe, sondern bei vielen Turnieren.

00:04:16: Ich weiß nicht, ob es euch auch schon aufgefallen ist und es ist James Wade und zwar sein Walk-On.

00:04:23: Sein Walk-On hat wohl über zwei Minuten gedauert auf der Nebenbühne gegen Andrew Gilding und mir ist das schon aufgefallen als er letztens gegen, ich glaube es war Nico Springer, bin mir nicht mehr ganz sicher gegen einen Deutschen auf jeden Fall, ist er auch schon aufreizend langsam zur Bühne gelaufen und er schreibt dann Autogramme und macht ein sehr grundsätzlich auch alles nett.

00:04:46: Aber ich glaube das ist ein ganz ganz bewusstes Mind Game.

00:04:51: Denn er macht das immer dann.

00:04:52: wenn er als Zweiter auf die Bühne geht.

00:04:54: Das heißt, ihr müsst euch vorstellen, der weiß ganz genau, den lass ich jetzt da oben stehen und versauern.

00:05:03: Und da habe ich mich gefragt, so boah, das ist schon echt an der Grenze.

00:05:07: Ob das noch fair ist, ob das noch wirklich sportlich ist.

00:05:09: Ihr könnt ja gerne mal eure Meinung dazu in die Kommentare schreiben oder mir als DM schicken.

00:05:16: Ich finde das schon grenzwertig.

00:05:18: Aber man muss natürlich sagen, er bleibt im Halben des Regelwerks.

00:05:21: Es ist nicht vorgeschrieben, wann er oben auf der Bühne stehen muss.

00:05:25: Also nutzt er das natürlich für sich aus.

00:05:28: Und in vielerlei Hinsicht, glaube ich, hat das auch einen Impact auf den jeweiligen Gegner.

00:05:33: Weil der, wie gesagt, der steht da oben.

00:05:36: Und der kann nicht einfach anfangen, sich warm zu spielen, sondern er muss warten, bis er dann mal oben ist.

00:05:41: Wenn der jetzt oben, was weiß ich, zwölf, fünfzehn... Äh, achtzehn Darts sich einwerfen könnte, dann würde der halt einfach anfangen.

00:05:48: Aber drehen wir den Spieß mal um, stellt euch vor, ihr seid der Spieler, ihr müsst auf euren Gegner warten.

00:05:53: Das kann ja bei euch immer ein, im Ligaspiel genauso sein.

00:05:57: Ja, ihr wisst, Bord ist frei, wir sind dran und euer Gegner kommt einfach nicht.

00:06:01: Und egal, ob der das bewusst oder unbewusst macht, wenn ihr danach schlechter spielt, dann macht ihr ja genau das, was der Gegner haben will.

00:06:09: Also ist das das, was ihr auf jeden Fall verhindern müsst.

00:06:13: dass ihr euch an dieser Situation aufhängt.

00:06:15: Und solange es dafür keine Regelung gibt, in der und der Zeit muss der Gegner da sein, muss ich lernen, damit umzugehen.

00:06:22: Und was kann ich in der Situation machen?

00:06:26: Entweder ich halte stoisch... Storische Ruhe ein.

00:06:30: Ich beschäftige mich, kontrolliere vielleicht noch mal mein Material.

00:06:33: Ich interagiere mit meinem Anhang mit den Personen, die da sind, da vielleicht noch mal ein kurzes Gespräch.

00:06:39: Oder, was ich persönlich sehr, sehr sinnvoll finde, ist, senkt den Blick nach unten oder auf Startboard und visualisiert den Spiel.

00:06:48: Stell dir doch in der Zeit, die dir dein Gegner schenkt.

00:06:51: Sehst du mal von der Seite, dein Gegner schenkt dir noch mal Zeit, dich jetzt mental vorzubereiten.

00:06:55: Also geh noch mal durch.

00:06:56: Okay, das finish mache ich so und so.

00:06:59: Wenn das passiert, dann werde ich mich so und so verhalten.

00:07:02: Ich zeige heute keine negative Körpersprache.

00:07:04: Ich bleibe stets positiv.

00:07:05: Lauter so Dinge.

00:07:06: Das sind die Dinge, die du mental durchspielen kannst, wo du dich, wo du visualisieren kannst, wo du dir überlegen kannst, was mache ich, wenn dieser Fall eintritt.

00:07:16: Und dann ist vielleicht diese gewonnene Zeit sogar ein Geschenk und sorgt dafür, dass du nicht total nervös stehst, da oben stehst.

00:07:23: Weil was du auf jeden Fall verhindern solltest, ist, dass du wie so ein aufgescheuchtes Huhn da oben stehst, wartest vielleicht am Ende noch mit deinen Händen oder Füßen so auf den Bodentipps, so diese typische wartende Geste, wenn man nicht weiß, was man machen soll.

00:07:36: Weil wir wollen auf keinen Fall, dass der Gegner kriegt, was er damit erreichen will.

00:07:42: Also, das ist auf jeden Fall ein Moment, der mir da aus mentaler Sicht im Auge geblieben ist.

00:07:48: Dann, Martin Schindler muss schon wieder gegen Gurvenpreis ran.

00:07:52: Und auffällig für mich war, dass Gurvenpreis in diesem Spiel relativ wenig Emotionen gezeigt hat.

00:08:00: Und das kann jetzt unterschiedliche Gründe haben.

00:08:02: Das kann auf der einen Seite sein, dass er ... sehr viel Respekt für Martin hat, was ich mir gut vorstellen kann und das vielleicht gar nicht einsetzen will, um da nicht unfair oder unsportlich oder sonst irgendwas ihm gegenüber zu gelten.

00:08:20: Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass ein Gervin Price da auf die Bühne geht und sagt den Martin Schinder, den schlag ich sowieso.

00:08:27: Der ist für mich nur Laufkundschaft, auch wenn wir wissen, dass Martin mittlerweile die dreizehn der Order of Merit ist.

00:08:32: Aber... In Gervin Price Kopf, glaube ich, könnte das so sein.

00:08:36: Den schlage ich sowieso.

00:08:38: Und das kann für mich auch ein Aspekt sein, dass er sagt, okay, ich brauche hier meine Emotionen gar nicht.

00:08:43: Ich vertraue einfach mir und meinem Spiel.

00:08:45: Den habe ich auf jeden Fall drauf.

00:08:47: Ich glaube, es so denkt Gervin Price in vielerlei Hinsicht.

00:08:51: Und ich glaube, da kann man sich manchmal ein bisschen eine Scheibe von abschneiden.

00:08:54: Es hat nichts damit zu tun, dass man denkt, dass das Spiel ein Selbstläufer wird.

00:08:57: Aber einfach dieses Selbstverständnis zu haben, wenn ich mein Spiel auch nur annähernd abrufe, dann gewinne ich das auch.

00:09:05: Und wir haben auch gesehen, er ist jetzt nicht wahnsinnig souverän rein gestartet in so ein Spiel.

00:09:10: Aber er hat sich diese Souveränität vielleicht selbst auferlegt, einfach versucht auszustrahlen und hat manchmal sogar, als es dann nicht so lief, negative Emotionen gezeigt.

00:09:22: Aber diese negativen Emotionen waren immer nur kurz.

00:09:25: Die hat er nie mit bis in die nächste Aufnahme genommen und das ist ein entscheidender Faktor.

00:09:29: Ihr dürft negativ am Bord sein.

00:09:32: Aber wenn dann immer nur kurz, dann ist es mehr ein Armanen ein sich aufwecken und vielleicht diese nötige Aggressivität wieder in den Körper bringen.

00:09:41: Weil manchmal ist man zu ruhig und dann muss man versuchen über Emotionen, sich und sein Energielevel wieder so ein bisschen hochzuleveln.

00:09:50: Und das schafft er dann manchmal über die gezielten kurzen negativen Emotionen.

00:09:54: Und das ist mir jetzt aufgefallen, dass in dem Spiel der German Prize gar nicht so viel sein Puer rausgehauen hat, sondern er sogar mal negativ war.

00:10:03: Es hat aber seinem Spiel gar nicht geschadet, sondern am Ende hat er dann doch wieder, leider aus deutscher Sicht, relativ souverän Martin Schindler besiegt.

00:10:13: Bleiben wir bei Girl with Price, denn der hat noch einen anderen Deutschen aus dem Weg geräumt, und zwar Max Hopp.

00:10:20: Und wenn ich den Kommentatoren glauben darf, dann war wohl die Aussage von Max Hopp im Vorfeld erst superglücklich, dass er da dabei ist.

00:10:32: und das ist jetzt alles Bonus.

00:10:33: und ich will Spaß haben und das genießen gegen jemanden wie Girl with Price zu spielen.

00:10:38: Und da ist auch grundsätzlich gar nichts gegen einzubinden.

00:10:42: Aber aufpassen mit solchen Gedanken.

00:10:44: Ich will einfach nur Spaß haben.

00:10:45: Ich will das einfach nur genießen.

00:10:47: Alles ist Bonus.

00:10:49: Weil ist das ein Leistungsgedanke?

00:10:51: Oder bin ich vielleicht ein Stück weit sogar schon zufrieden mit meiner ersten Runde überhaupt dabei zu sein?

00:10:59: Vielleicht ist es manchmal wichtiger zu sagen, ich kann den schlagen.

00:11:04: Vielleicht sorgt das für ein bisschen mehr Biss.

00:11:07: Und was mir dann einfach aufgefallen ist, ist dass Max Hopp viel auf der einen Seite gelächelt hat, dann nach nach Hundertundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund eigene Authentizität gefehlt.

00:11:30: Das hat für mich kurz so gewürgt, als würde er das so machen, weil Gurvenprice das so macht.

00:11:35: Da muss man ein bisschen aufpassen, weil damit kannst du Gurvenprice natürlich auch anstacheln.

00:11:40: Das sieht ja Gurvenprice, der beobachtet seinen Gegner ganz genau und der sieht dann auch ganz genau, wann kann ich dir den Zahn ziehen?

00:11:47: und zieht vielleicht selbst auch Motivation daraus.

00:11:49: Mir ist auf jeden Fall unterschiedliche Emotionen bei Max Hopp aufgefallen, wie das er hinten stand und gelächelt hat, wenn Gervin Price, was Gutes geschafft hat, wenn Gervin Price einen Highfinish rausgenommen hat, wenn er sich aufgepustet hat.

00:12:06: Und wenn er da dann lächelt und das vielleicht auch wirklich als spaßig und coole Situation empfindet, dagegen so jemanden zu spielen, das will ich gar nicht bestreiten.

00:12:16: Dann gleichzeitig aber nach einer Hundert Achtzig, die irgendwann fast ein bisschen random passiert, wo sie jetzt keinen, sag ich mal, großen Timingmoment hatte.

00:12:26: Dann auch die pushende geste zu machen dann hat die nicht den effekt auf den gegner das möchte ich eigentlich sagen und er hatte seine chancen.

00:12:36: Am Ende hatte er die Chancen, auf Doppel das Spiel eng zu gestalten und wir wissen alle, was mit German Price passieren kann, wenn das Spiel mal eng gehalten wird.

00:12:45: Dann kann der auch mal ein paar Chancen liegen lassen und dann kann denen das auch negativ so beeinflussen, dass der sein Spiel fast wegwirft.

00:12:53: Also ich glaube, da war mehr drin für Max Hopp und ich habe mich gefragt, ob es vielleicht ein bisschen an der... Gut gemeinten, aber dann doch vielleicht in dem Fall negativ sich auswürgenden Einstellung des Hass für mich alles nur Bonus.

00:13:11: Wo er sich vielleicht unbewusst ein bisschen limitiert hat.

00:13:15: Da wie gesagt einfach ein bisschen aufpassen bleibt euch treu und am Ende ja.

00:13:21: ich würde also meine Herangehensweise findet das nicht zu cool was der Gegner gegen euch macht.

00:13:27: Ja, sondern dann dreht euch lieber weg oder haltet den Blick nach unten, weil am Ende wollt ihr selber das Haifündesch rausnehmen und euch nicht zu sehr freuen, dass der Gegner das ausgerechnet gegen euch macht.

00:13:40: Dann habe ich noch eine Sache von euch gespiegelt bekommen und das habe ich auch ab und zu gesehen.

00:13:46: Luke Littler hat seinen Wurfrhythmus immer mal wieder angepasst.

00:13:49: Luke Littler hat auf einmal nicht mehr, nicht in jeder Situation, in seinem ganz flüssigen Wurf geworfen, sondern er hat mal so einen kleinen Stopper drin gehabt.

00:14:00: Und da sieht man, dass auch ein Top-Spieler wie Luke Littler an seinem Spiel feilt.

00:14:06: Das ist bestimmt etwas, was er irgendwie hinter der Bühne mal ausprobiert hat, im Training mal ausprobiert hat, ob er das in gewissen Situationen nutzen kann und dann probiert er das in den Situationen.

00:14:17: Dann testet er das aus, hilft mir das in der Check-Situation, hilft mir das, wenn ich mal eine Situation habe, wo ich zwei Aufnahmen vielleicht keinen Triple treffe.

00:14:31: Das kann einen positiven Effekt haben, kurzzeitig, weil sich deine Wahrnehmung kurz verändert.

00:14:36: Das heißt, aus mentaler Sicht konzentrierst du dich ganz anders auf deine Wurfbewegung, wenn du sie einmal kurz veränderst.

00:14:43: Das ist aber nichts, was ich euch jetzt direkt empfehlen würde.

00:14:46: Luke Littler ist einfach auf einem anderen Level.

00:14:48: Der kann das einfach mal in so einem Spiel austesten, weil er weiß, wenn es mal zwei Lacks schief geht, dann komme ich zu meinem alten Wurfrhythmus zurück und alles ist gut und ich mache trotzdem jeden Platt.

00:15:01: Da muss man ein bisschen aufpassen, wenn ihr zu viel mit eurem Wurfstil rumdoktert in so ein Match, dann kann das ganz schnell in die Hose gehen, weil da wisst ihr nicht mehr, nehm ich jetzt den, nehm ich jetzt den.

00:15:11: Wenn ihr mal an euer Wurfstil feilen wollt, gucken wollt, wie geht das?

00:15:17: Kann ich auch so werfen mit einem kurzen Wippa, mit einer kurzen Stoppbewegung in der Bewegung?

00:15:23: Oder ist es für mich besser flüssig zu machen?

00:15:25: Dann macht das idealerweise immer zu Hause in einer Wettkampfpause, testet das in dem Spiel gegen den Bot, aber testet das nicht so wie Luke Dittler da in dem Spiel.

00:15:34: Also das ist, für ihn kann das helfen.

00:15:38: Aber das ist nichts, was ich empfehlen würde.

00:15:39: Das ist genauso wie das Dartswechseln von Peter Wright.

00:15:43: Das kann für ihn funktionieren, aber das führt bei uns Amateur-Spielern eher zu Unsicherheit.

00:15:48: Dass wir nicht mehr wissen, worauf kann ich mich denn jetzt eigentlich verlassen.

00:15:52: Also da aufpassen bitte, das würde ich euch so nicht empfehlen.

00:15:59: Gut!

00:16:01: Das waren aus meiner Sicht schon die Players Championship Finals, weil ich will gar nicht großartig weiter darauf eingehen, denn es gibt so viele andere Super-Podcasts, wie ich es in meinem ersten Folge schon gesagt habe, die das rauf und runter analysieren und da eine perfekte Expertise schon an den Tag legen.

00:16:16: Mir ist es etwas anderes wichtig, denn es gab wieder eine Szene, ähnlich wie beim letzten Major zwischen Chris Doby und... ...Bully Boy, jetzt habe ich es.

00:16:31: mit den ganzen vergebenen Matchstaats.

00:16:33: Und zwar Adam Lipskomp hat, glaube ich, zehn, elf, nagelt mich nicht fest, Matchstaats gegen Daryl Gurney, das Spiel hat auf der Nebenbühne stattgefunden.

00:16:44: Die Darts waren auf mehrere Lecks auch verteilt.

00:16:48: Das heißt, er hat in verschiedenen Lecks immer wieder Matchstaats gehabt.

00:16:53: Er hat sie nicht genutzt, er hat seine ganze Führung verspielt.

00:16:56: Er verliert dann auch noch den Desider und geht... zugegebenermaßen total frustriert aus dem Spiel.

00:17:05: Und Chris Doby, auch schon wieder, trifft, ich hab die Szene nicht gesehen, ich hab sie nur am Rande gehört, überwirft sich wohl beim Wurf auf Doppel-Achzehn mit der Doppel-Achzehn.

00:17:21: Und dass einem Profi der Tat so weit abrotzt, dass er bis in die Doppel-Achzehn geht, ist ja äußerst ungewöhnlich.

00:17:28: Und daraus ist für mich, die Idee entstanden, pass auf, wir widmen doch mal das Hauptthema.

00:17:34: Ein Thema, wegen dem ich, glaube ich, aktuell wirklich dreißig bis fünfzig Prozent all meiner Kunden anschreiben, nämlich Datitis.

00:17:44: Und Datitis entsteht oft genau dann, wenn der Druck zu groß wird.

00:17:51: Und auch wenn du vielleicht noch keine Datitis hast.

00:17:53: Und ich hoffe für dich, dass du das nie bekommen wirst.

00:17:58: Aber wir kennen, glaube ich, alle die Situation, dass uns der Arm und die Nerven versagen, wenn der Druck zu groß wird.

00:18:06: Und deswegen möchte ich heute mit euch ein bisschen darüber reden, was passiert denn, wenn der Druck zu groß wird.

00:18:11: Und das eben am Beispiel von Datitis.

00:18:15: Und ihr sollt wissen, wenn ihr das habt, was könnt ihr dagegen tun?

00:18:20: Aber auch, wenn ihr es vielleicht noch nicht habt, wie könnt ihr es verhindern?

00:18:24: und dazu erstmal ein bisschen background weil so eine datitis oder ein immer wieder fester steifer arm beim checken entsteht ja ganz häufig durch selbst auferlegten druck oder druck der von außen kommt.

00:18:43: und das wenn das häufiger passiert habe ich negative Erfahrungen.

00:18:48: Und diese negativen Erfahrungen führen dann zu negativen Denkmustern und Blockaden, die sich in meinem Unterbewusstsein absetzen und verankern.

00:18:59: Und erste wichtige Erkenntnis für euch.

00:19:03: Was ist denn überhaupt Druck?

00:19:07: Druck, kann ich euch sagen, existiert eigentlich gar nicht.

00:19:11: Denn per se ist Darts keine Sportart, die jetzt dir sofort vermittelt, ey, da haben wir Druck.

00:19:18: Dat ist super objektiv.

00:19:21: Da sagt der Dat einfach nur, ich stecke in der Eins.

00:19:23: Du hast getroffen, du hast nicht getroffen.

00:19:26: Der Druck, der entsteht durch dich selbst.

00:19:28: Der Druck entsteht, weil du die Situation als gefährlich, als negativ, als ich stehe unter Druck bewährt ist.

00:19:37: Auch wenn jemand von dir von außen sagt, du musst dieses Spiel gewinnen, du musst jetzt checken.

00:19:44: Auf dir liegen die ganzen Hoffnungen.

00:19:48: Es ist deine Entscheidung, ob du das als Druck empfindest.

00:19:51: Das klingt jetzt natürlich komisch, ich entscheide mich doch nicht dafür, Druck zu haben.

00:19:58: Ja, vielleicht nicht bewusst, aber unterbewusst.

00:20:01: Wenn du bewertest, dass der, der das zu dir sagt, keine Ahnung hat, oder du sagst, nee, ich kümmere mich einfach um mein Spiel, das wäre die andere Betrachtungsweise.

00:20:11: Die kannst du genauso ziehen und dann wirst du diesen Druck nicht so empfinden.

00:20:14: zugegeben, das ist nicht so leicht, nicht so schwer und deswegen entsteht natürlich gerade in diesen Situationen, wo wir checken können, wo wir Matchstarts haben, wo wir mit dem Rücken zur Wand stehen, dieser Druck, dass wir auf einmal treffen müssen.

00:20:30: Und dass der Arm dann auf einmal versagt, das hat einen mentalen Hintergrund.

00:20:35: Und zwar kennt ihr alle das Bewusstsein, und das Unterbewusstsein.

00:20:39: Das Bewusstsein ist das, was ihr jetzt gerade wahrnimmt.

00:20:42: Was ihr in dem Moment, in dem ihr seid, wahrnehmen könnt und fühlt.

00:20:47: Das Unterbewusstsein ist euer eigentlicher Held, denn das nimmt alles auf.

00:20:51: Es saugt alles auf, auch das, was ihr vielleicht so bewusst in dem Moment gar nicht wahrnimmt.

00:20:58: Aber es speichert es ab.

00:20:59: Das heißt, es nimmt auch jede Bewertung einer Situation.

00:21:03: war.

00:21:03: Das heißt, wenn ihr mal auf Doppelsechzehn steht und innerlich in euch entsteht, oh, die werfe ich jetzt auch noch daneben, dann speichert euer Unterbewusstsein das ab und wenn ihr das nächste Mal auf Doppelsechzehn steht, wird dieses Gefühl an Doppelsechzehn verankert sein.

00:21:18: Das heißt, je häufiger ihr eine negative Erfahrung macht oder je häufiger ihr eine Situation als negativ, als stressig bewertet, desto eher wird euer Unterbewusstsein auch immer wieder diese negative Erfahrung hochkramen.

00:21:33: Wenn ihr wieder an die Situation kommt und ihr kommt ja im Darts immer wieder in die gleichen Situation.

00:21:40: Ihr durchspielt ja immer wieder die gleichen Situation.

00:21:44: Das bedeutet, bei Datitis ist es so, dass Euer Bewusstsein oder Unterbewusstsein gegeneinander kämpft, denn keiner möchte Datitis haben, keiner möchte, dass der Arm fest wird.

00:21:57: Euer Bewusstsein sagt natürlich immer, natürlich will ich Dat spielen, natürlich will ich den Dat jetzt sauber und locker auf die Doppelzwanzig werfen zum Beispiel.

00:22:07: Aber euer Unterbewusstsein sagt vielleicht, nein, wirf lieber nicht.

00:22:11: Würf lieber nicht, bevor es daneben geht und du enttäuscht wirst.

00:22:15: Würf lieber nicht, bevor du alles gibst und am Ende doch die Niederlage dasteht.

00:22:21: Das heißt, euer Unterbewusstsein hat eigentlich einen positiven Hintergrund, es möchte euch schützen.

00:22:27: Euer Unterbewusstsein hat immer diesen Schutzmechanismus.

00:22:30: Und dieser Schutzmechanismus, der ist angeboren.

00:22:33: Das ist ein Instinkt, der uns im Gehirn bleibt, den können wir auch nicht abtrainieren.

00:22:37: Der ist grundsätzlich gut, denn der schützt uns vor Gefahren.

00:22:41: Das heißt, unser Unterbewusstsein wägt immer.

00:22:43: Jede Situation ab ist die für mich bedrohlich, ist die für mich gefährlich, ist das jetzt eine schlimme Situation für mich.

00:22:52: Und wenn jetzt dieser Filter negativ eingestellt ist, dann wird es jedes Mal Darts und die Situation im Darts auch als negativ bewerten.

00:23:02: Das bedeutet, die Gefahr ist einfach hoch, dass euer Unterbewusstsein irgendwann zumacht und sagt, nee.

00:23:09: Würf lieber nicht, dass es zu viel Stress für dich.

00:23:11: Am Ende wirst du noch enttäuscht.

00:23:12: Dein Bewusstsein sagt, dass man natürlich will, ich werfe.

00:23:15: Und jetzt kämpfen die beiden gegeneinander.

00:23:17: Jetzt nimmst du den Arm nach oben, du willst werfen.

00:23:20: Dein Unterbewusstsein sagt, halt, stopp.

00:23:22: Dein Bewusstsein sagt, doch, ich will.

00:23:24: Und auf einmal verkrampft der Arm.

00:23:26: Auf einmal spannt sich der Muskel an.

00:23:28: Der Muskeltonus wird viel zu hoch.

00:23:31: Und irgendwann kannst du den Dat vielleicht werfen.

00:23:33: Irgendwann kannst du ihn vielleicht loslassen.

00:23:36: Aber der Dat geht irgendwo hin.

00:23:37: Da ist keine Kontrolle mehr da, da ist keine Lockerheit mehr da.

00:23:40: Und das fühlt sich für den betroffenen Spieler einfach super frustrierend an.

00:23:47: Und wir kennen das bis in den Profi-Bereich.

00:23:49: Scott Williams ist, glaube ich, der Spieler, der aktuell damit sehr zu kämpfen hat mit Datitis.

00:23:56: Wir kennen das von Nathan Espinal, der aber einen unglaublichen Umgang damit gefunden hat, der unglaublich datenspielt, obwohl er davon betroffen war, vielleicht teilweise noch ist.

00:24:09: Nathan Espinal macht uns eine Sache vor, wie man mit Drucksituationen umgehen kann.

00:24:14: Da muss man gar nicht Datitis haben, aber der macht eine Sache.

00:24:19: so so gut.

00:24:21: Der setzt ab, wenn etwas nicht stimmt.

00:24:25: Nathan Espinal hat einen ganz klaren Rhythmus, wenn er spielt.

00:24:27: Er geht nach vorne, der tritt aufs Occhi, der stellt den Fuß ans Occhi und dann nimmt er den Dat hoch und wirft.

00:24:34: Und wenn aber etwas nicht passt.

00:24:37: Egal, ob das der erste oder der zweite Dat ist, dann setzt er ab.

00:24:41: Er geht den ganzen Schritt wieder zurück und fängt wieder komplett mit dem Ritual an.

00:24:45: Das sorgt dafür, dass er diesen Wurfrhythmus immer gleich hält.

00:24:49: Das heißt, er sorgt für seinen Kopf, versucht ihm immer zu vermitteln.

00:24:53: Wir machen immer das gleiche.

00:24:55: Wir machen das ganz normal, das ist vollkommen okay so.

00:24:58: Und er ist einfach so achtsam, dass er ein Gespür entwickelt hat, zu wissen, jetzt darf ich nicht werfen, weil sonst bleibt mein Arm stehen.

00:25:07: Und dadurch verhindert er, und das ist der erste, ganz, ganz wichtige Impuls für alle Spieler, die Datitis haben, wirf nicht, trainieren nicht in diesen Krampf rein.

00:25:20: Und welche, die noch keinen Datitis haben, aber merken, der Druck ist einfach unglaublich groß, wenn ich endlich die Chance habe, das Match zu gewinnen, wenn ich die Chance habe, zu checken.

00:25:32: Wenn mein Scoring abreißt, den Rhythmus wiederzufinden.

00:25:37: dann verändere dein Rhythmus.

00:25:38: Verändere den Rhythmus, wenn er nicht funktioniert.

00:25:42: Das bedeutet, sei bereit auch mal abzusetzen, auch nochmal neu anzusetzen.

00:25:49: Und das hilft dir dann häufig, wenn du noch nicht stark betroffen bist von Datidis, einen lockereren Umgang damit zu kriegen.

00:25:57: Du kommst mehr in die Situation nichts zu müssen.

00:26:02: Du musst nicht werfen.

00:26:04: Ja, dann macht ihr das klar, du willst werfen, nicht du musst.

00:26:08: Und da ist einfach wichtig zu warten, bis deine Emotionalität stimmt.

00:26:14: Und ich habe die Situation in der The Zone Conference gesehen von Adam Lipscomb.

00:26:21: Und ich weiß nicht, was er, was er in der Situation gedacht hat.

00:26:27: Bei ihm war es wahrscheinlich die Angst zu gewinnen.

00:26:30: die Angst da jetzt wirklich weiterzukommen, einen Spieler wie Daryl Gurney zu schlagen.

00:26:35: Das ist ja auch ein Paradoxon.

00:26:38: Wir können gewinnen und kriegen aber Angst.

00:26:40: Das ist ja auch eigentlich die falsche Bewertung.

00:26:43: Da sehen wir, dass wir das falsch bewerten.

00:26:44: Wir können etwas gewinnen, bewerten das für uns aber als negativ.

00:26:49: Und das ist doch total idiotisch eigentlich.

00:26:51: Mach durch das einfach mal jetzt hier und jetzt klar.

00:26:54: Wenn ihr den Dat in der Hand habt, dann habt ihr die bessere Situation als der Gegner.

00:26:59: Aber diese Bewertung hat falsch stattgefunden und ein Fehler hat Adam Lipscomb gemacht.

00:27:04: Er hat jede Aufnahme total gleich gespielt.

00:27:10: Er hat niemals probiert in der Aufnahme abzusetzen.

00:27:12: Ich glaube, er hat sich nicht mal signifikant mehr Zeit gelassen vor einer Aufnahme.

00:27:18: Und das haben wir vor zwei Folgen schon analysiert, als wir über Arno Merks Superlegs-Sieg gesprochen haben, dass Arno Merk bei der Hundertsechzehn gewusst hat, ich muss vor dem dritten Dat absetzen, damit er reingeht.

00:27:31: Und bei den Matchstars hat er aber gewusst, ich muss im Rhythmus bleiben, damit ich den treffe.

00:27:36: Und er hat unterschiedliche Rhythmen genutzt für die jeweilige Situation.

00:27:42: Und so viele Matchstars, wie sich Adam Lipscomb erspielen konnte, Da hätte er locker auch mal eine Aufnahme einfach mal anders ausprobieren können.

00:27:53: Denn ansonsten versuchst du nur immer wieder das Gleiche und das Gleiche und das Gleiche zu machen und hoffst, dass ein neues Ergebnis entsteht.

00:28:00: Aber hoffen ist kein Leistungsgedanke.

00:28:02: Du musst daran glauben.

00:28:04: Du darfst nicht hoffen, dass der Dat rein geht, sondern du musst daran glauben, dass er rein geht.

00:28:09: Und da hilft dir immer, dass du diesen Prozess ganz bewusst beeinflusst, dass du ganz bewusst dir klar machst, jetzt muss ich die und die Maßnahme ergreifen.

00:28:19: Jetzt muss ich eine Pause machen.

00:28:21: Jetzt muss ich den Schritt zurück machen.

00:28:23: Jetzt muss ich vorher mal durchatmen oder jetzt muss ich einfach ran gehen und werfen.

00:28:28: Das kann ich euch hier in dem Podcast nicht sagen, was für euch genau die richtige Situation ist.

00:28:32: Ich möchte euch nur darauf aufmerksam machen, wenn ihr diesen Druck spürt, werft nicht.

00:28:39: Und wenn ihr einmal die Aufnahme dann daneben geworfen habt.

00:28:43: Wenn ihr alle drei Darts vergeigt habt, dann ist noch nicht die Welt zusammengebrochen.

00:28:49: Dann macht weiter.

00:28:51: Lernt aus den Fehlern, lernt und sagt, okay, gut, ich hätte vielleicht vom dritten Dat absetzen müssen, da war ich zu aufgeregt.

00:28:58: Und dann entsteht Fortschritt.

00:29:00: Dann entsteht Fortschritt.

00:29:01: Das heißt, ihr müsst nicht immer alles richtig machen, sondern ihr könnt aus den Fehlern lernen und dann werden die Fehler auf einmal treibstoff.

00:29:11: Dann das Problem... Was jetzt entstehen könnte und das ist oft eine Situation, durch die Datitis entsteht, sind solche vergebene Matchdarts wie von Adam Lipscomb.

00:29:22: Ich hoffe jetzt nicht, dass bei ihm da irgendwas passiert.

00:29:24: Aber ich sage nur, Datitis kann oft aus solchen negativen Erfahrungen entstehen, dass ich das als zu schlimm bewährte.

00:29:34: Deswegen wünsche ich ihm, dass er jetzt den Blick nach vorne legt und sagt, okay, was lerne ich aus der Situation?

00:29:39: Was lerne ich aus diesen, keine Ahnung, zehn vergebene Matchstaats?

00:29:43: Wie mache ich das das nächste Mal besser?

00:29:44: Das war jetzt ärgerlich in der Situation.

00:29:46: Ich habe trotzdem ein gutes Turnier gespielt.

00:29:48: Was mache ich beim nächsten Mal, wenn ich in die Situation komme?

00:29:52: Dann entsteht Fortschritt und dann setzt sich in deinem Unterbewusstsein auch nicht einfach nur fest, ich kann das nicht.

00:29:58: Weil ansonsten stehst du das nächste Mal wieder im Checkbereich.

00:30:02: Dein Unterbewusstsein spült nach oben.

00:30:04: Ich kann das nicht.

00:30:05: Und auf einmal stehst du wieder vor dieser Aufnahme.

00:30:10: Und wenn es ganz schlecht läuft, bleibt dein Arm stehen.

00:30:15: Was kannst du machen, wenn du jetzt das erste Mal spürst, oh Mann, das könnte Datite sein.

00:30:22: Mein Arm bleibt wirklich stehen.

00:30:24: Mein Arm bleibt fest, bleibt wie einbetoniert.

00:30:30: Erste wichtige Regel, trainieren nicht rein.

00:30:34: Stell dir das vor, du hast eine Verletzung gehabt und gehst zum Arzt und der Arzt sagt, ihr wollt das eigentlich alles wieder gut.

00:30:42: Ich würde, ihr könnt mit dem Sport wieder anfangen, aber trainieren sie nicht in den Schmerz rein.

00:30:46: Nur bis zur Schmerzgrenze.

00:30:49: Tiedivise gilt auch bei der Tietis.

00:30:51: Trainieren nicht in diesen krampfreien.

00:30:53: Stell dich nicht hin und sag, das muss doch jetzt.

00:30:55: Ich muss das jetzt gelöst kriegen und versuche immer das Gleiche wieder weiter zu machen.

00:31:00: Denn immer das Gleiche machen.

00:31:02: Und ein anderes Ergebnis erhoffen ist am Ende Wahnsinn.

00:31:05: Das ist nur hoffen.

00:31:07: Das ist nicht die richtige Maßnahme, sondern da gibt es andere Maßnahmen.

00:31:10: Das heißt, erste Maßnahme ist aufhören.

00:31:14: Pause machen.

00:31:15: Geh raus aus der Situation.

00:31:17: Bring dein inneres wieder ins Gleichgewicht.

00:31:22: Komm weg, von dem ich muss spielen, so hin ich will spielen.

00:31:27: Finde die richtige emotionale Stabilität, da komme ich gleich nochmal drauf.

00:31:32: Gehen wir aber erstmal auf gewisse Maßnahmen ein, die du machen kannst, wenn du Datitis hast.

00:31:37: Wenn du Datitis hast, ist es wichtig, deinem Unterbewusstsein zu vermitteln, ich will Darts spielen.

00:31:43: Du musst mich vom Dat nicht beschützen, so wie ich es vorhin gesagt habe.

00:31:46: Wir müssen diesen Schutzmechanismus auskoppeln.

00:31:49: Wir müssen dem Unterbewusstsein vermitteln.

00:31:52: Pass auf, das ist super, dass du mich beschützen willst, aber beim Darts brauche ich dich nicht.

00:31:57: Beim Darts... Da brauche ich keinen Schutz.

00:32:00: Beim Darts bin ich nicht in Gefahr.

00:32:01: Ich möchte in diese Situation kommen.

00:32:03: Ich möchte in die Situation, in den Checkbereich kommen und deswegen unterstützt du mich bitte dabei.

00:32:09: Wie schaffe ich das?

00:32:10: Ich muss meine Bewegung wieder neu anlernen.

00:32:13: Jetzt hat sich dieser Krampf aufgebaut und jetzt ist ganz wichtig, dass dein Unterbewusstsein nicht diesen Krampf mit deiner Wurfebewegung verknüpft.

00:32:24: Weil dann passiert genau das, was das Titel ist.

00:32:26: Du kannst am Ende gar keinen Daten bewerfen.

00:32:28: Was aber viele datierte Spieler können, ist, solange sie nicht auf die Scheibe gucken, können sie werfen.

00:32:34: Oder mit links oder mit ihrem Nichtwurfamen können sie werfen.

00:32:37: Das heißt, die Grundbewegung, die ist da, ist es nur die falsche Betrachtungsweise an die Situation gerade da.

00:32:44: Und das heißt, ich muss erstmal die Bewegung wieder anlernen.

00:32:47: Das heißt, schaffe Situationen, in denen du werfen kannst.

00:32:51: Ein einfaches Beispiel ist, geh mal näher ran.

00:32:53: Geh nur ein Meter von der Scheibe entfernt und mach da mit deinem Wurfarm die Bewegung.

00:32:58: Solang da die Bewegung locker und frei läuft, kannst du trotzdem super auf die Scheibe werfen.

00:33:03: Das Ergebnis ist erstmal egal.

00:33:05: Es geht nur darum, die Bewegung sauber zu machen.

00:33:09: Dann kannst du einen Schritt zurückgehen und testen, ist das von zwei Meter entfernt immer noch das gleiche und dann bist du irgendwann an deiner Abwurfmarkierung und findest raus, ob es klappt oder nicht.

00:33:18: Wenn es da wieder krampfig wird, dann hast du noch andere Möglichkeiten.

00:33:21: Zum Beispiel, deck doch mal die Scheibe ab.

00:33:24: Bei manchen hilft es vielleicht schon, wenn es abends ein bisschen dunkler ist, den Lichtring nicht anzumachen.

00:33:29: dass die Scheibe nicht so deutlich sichtbar ist.

00:33:31: Dann habe ich das Ziel nicht so im Fokus und auf einmal kann ich besser werfen.

00:33:36: Und das ist alles erstmal in Ordnung.

00:33:38: Hauptsache dein Arm bewegt sich.

00:33:40: Wir wollen dein Unterbewusstsein zeigen, das ist unser normaler Wurf.

00:33:47: Wenn das Richtung Scheibe nicht so gut ist, dann lass die Scheibe erstmal außen vor.

00:33:51: Oder du lässt den Dat außen vor.

00:33:52: Das heißt, du nimmst ein Ball, eine Taschentuchpackung, die du auf deine Datsscheibe werfen kannst.

00:33:58: Oder vielleicht auch einfach nur an die Wand, dass du einfach wieder den Wurf anlernst hier aus dem Ellbogen.

00:34:03: Da möchte ich rauswerfen.

00:34:05: Wenn du nämlich auf Krampf versuchst, das alles nur von der richtigen Markierung mit dem Dat auf die Scheibe auszuprobieren, dann bauen sich am Ende komische Bewegungsmuster auf.

00:34:18: Weil wie gesagt, der Kampf ist da, dein Bewusstsein ist grundsätzlich stärker und versucht, natürlich irgendwie den Dat nach vorne zu bringen.

00:34:25: Auf einmal hast du einen Hüpfer drin, auf einmal hast du einen Verkrampfen in der Oberkörpermuskulatur drin, auf einmal macht der Arm irgendeine Schlenkerbewegung.

00:34:32: Und die wieder rauszukriegen ist super schwierig.

00:34:35: Deswegen lerne diese neue oder diese richtige Bewegung einfach neu an, in den du Situationen schaffst, in denen du den Arm sauber bewegen kannst.

00:34:43: Und da hilft es zum Beispiel auch mit links zu werfen.

00:34:45: Das dauert nur einfach ein bisschen.

00:34:47: Du kannst nicht erwarten, dass du da jetzt eine Sache machst und sofort ist das wieder da.

00:34:51: Sondern da muss man sich dann ein bisschen rausarbeiten.

00:34:55: Was in den meisten Situationen aber eben auch hilft, ist Pause.

00:35:01: Ein bisschen Druck rausnehmen.

00:35:02: Denn eine Sache ist wichtig, wenn der Druck zu hoch ist.

00:35:07: Wir müssen uns emotional wieder in die richtige Lage, in die richtige Stimmung bringen.

00:35:13: In so einer Situation wie Datitis oder zu hoher Stress beim Werfen ist es nicht gut zu sagen, ich muss mehr und mehr und mehr machen.

00:35:25: Aber wenn das manchmal nicht klappt, dann muss man einfach erstmal emotional wieder in eine positive Situation kommen, damit die Bewertung allein von dem allgemeinen Datspielen wieder positiv wird.

00:35:39: Und das sieht man in allen Sportarten.

00:35:41: Da gibt es immer Höhen und Tiefen bei Sportlern.

00:35:45: Das ist natürlich, kannst du nicht immer sagen, nur weil es jetzt gerade mal nicht so läuft, mache ich halt Pause.

00:35:51: Aber wenn ich irgendwann merke, ich komme mit gezieltem Training nicht weiter, ich habe jetzt das probiert, ich habe das probiert, ich habe das probiert und ich stoße immer wieder an diese Grenze und ich könnte schon fast heulen, dann ist die emotionale Stabilität wichtiger als einfach nur mehr, mehr und mehr zu machen.

00:36:10: Denn es ist nicht immer so, dass du sagen kannst, ich muss einfach viel trainieren und dann wird's.

00:36:17: Sondern es ist viel wichtiger, mit welcher Aufmerksamkeit, mit welchem Fokus und mit welcher emotionalen Stabilität und Einstellung du trainierst.

00:36:25: Es ist viel besser, eine Stunde mit vollem Fokus und positiver Emotionalität zu trainieren, als drei Stunden total frustriert, sauer und gereizt zu trainieren.

00:36:38: Ja, also wenn ich nicht von Datitis betroffen bin, sondern einfach das Gefühl habe, hey zurzeit kommen keine Ergebnisse, ich treff die Doppel nicht, dann muss ich trotzdem mich erstmal emotional in die Lage bringen, ich will jetzt das in den Griff kriegen.

00:36:52: Und nicht ich muss das in den Griff kriegen.

00:36:54: Verband immer wieder dieses müssen, ihr müsst erstmal gar nichts.

00:36:58: Das soll eure Leidenschaft sein.

00:37:01: Und nicht ein Muss.

00:37:04: Weil am Ende ist der Druck zu groß und das ist immer... Scheiße.

00:37:09: Ja.

00:37:10: Ich wurde in dem Zuge noch eine Sache gefragt, und zwar, ob ich einen Tipp habe mit Niederlagen, wie man mit Niederlagen umgehen kann.

00:37:21: Und zwar ja natürlich gibt's da gibt's da tipps und der einfachste tipp wäre gerade jetzt wenn ihr auf dem turnier seid legerspiel seid ihr habt so eine bitterer niederlage wie jetzt zum beispiel mit vergebenden matchstaats.

00:37:32: dann sag ich immer raus geht raus aus der halle erstmal versucht erstmal keine leute zu sehen weil ihr ranz die an ihr reagiert nur allergisch und sauer auf die.

00:37:42: setzt euch vielleicht kopfhörer auf hört ein bisschen musik reagiert euch ab und versetzt euch auch da erst mal eine andere stimmung bringt euch erst mal auf andere Gedanken und ganz wichtig, analysiert das Spiel, aber erst nach ein paar Stunden oder am nächsten Morgen, weil dann seid ihr objektiver, dann haben sich die Emotionen ein bisschen geglättet und dann schafft ihr es nämlich, wie ich vorhin gesagt habe, dass diese Fehler wieder ein Motor für euch werden können, ein Treibstoff für Fortschritt.

00:38:14: Denn ohne Fehler wird kein Fortschritt entstehen.

00:38:17: Ohne, dass ihr mal Dinge falsch gemacht habt.

00:38:20: Werdet ihr nicht wissen?

00:38:21: Na ja, okay.

00:38:22: In der Situation, wenn ich an die Situation komme, da muss ich absetzen.

00:38:26: Oder da muss ich im Rhythmus werfen.

00:38:28: Das heißt, diese Fehler sind wichtig.

00:38:31: Wichtig ist aber, dass ihr das versteht.

00:38:33: Und das schaffe ich meistens nicht nach der direkten Niederlage mit vergebener Metstarz.

00:38:37: Deswegen erst mal raus.

00:38:39: Am besten Musik hören, weil Musik transportiert Stimmungen.

00:38:42: Ist super zum Abreagieren oder um auf neue Gedanken zu kommen.

00:38:45: Dann kommt wieder rein und erkennt, okay, es war nur ein Spiel.

00:38:49: Was kann ich daraus lernen?

00:38:50: Was will mir diese Situation lehren?

00:38:54: Und das ist auch etwas, was Datitis kann.

00:38:56: So, Scheiße, auf gut Deutsch Datitis ist.

00:39:00: Was kann der diese Situation lehren?

00:39:03: Nämlich, wenn du da rauskommst, dann hast du Datitis rauskommst.

00:39:06: Dann kannst du alles schaffen.

00:39:09: Wenn du es schaffst diesen Druck, der sich erst mal aufgebaut hat und in dir fest verankert hat, wenn du es schaffst diesen Knoten zu lösen, dann kannst du jeden anderen Knoten auch lösen.

00:39:19: Aus dieser Situation kann auch immer was ganz, ganz Positives entstehen.

00:39:24: Und deswegen auch mein Appell an alle, die von Datitis betroffen sind.

00:39:28: Das waren jetzt allgemeine Tipps, die ich hier gegeben habe, die ich anders kann ich euch hier über den Podcast leider da nicht helfen.

00:39:36: Aber... Es gibt Hilfe, ja und ich kann euch helfen und zwar in den meisten Fällen mit Hypnose.

00:39:43: Ich möchte euch einfach nur ans Herz legen, ihr müsst das nicht alleine schaffen.

00:39:49: Wenn ihr daraus kommen wollt, meldet euch gerne bei mir.

00:39:52: Ich habe ein Datitis-Programm, das auf zwei Hypnose-Einheiten und einer mentalen Technik zur selbstständigen Anwendung zu Hause beruht und Das hat bei ganz ganz vielen Spielern schon geklappt, dass die wieder spielen können, teilweise sogar bei der Next Gen mitspielen können wieder und einfach wieder gelöst sind, weil wir durch Hypnose die Möglichkeit haben, negative Blockaden, die sich im Unterbewusstsein wirklich aufgestaut haben, zu lösen, weil wir in der Hypnose das Bewusstsein, den Kopf mal ausstellen.

00:40:25: Alle weiteren Informationen gebe ich euch, wenn ihr mir schreibt, also da.

00:40:31: Wie gesagt, traut euch, es gibt Hilfe, man kann euch helfen und ich kann es allen nur anbieten, meldet euch bei mir und dann können wir gerne einfach mal unverbindlich über das Statitis-Programm sprechen und dann kann ich euch vielleicht dabei raushelfen.

00:40:47: Und auch für alle anderen, die das Gefühl haben, ich komme mit dem Druck einfach nicht klar, dann meldet euch bei mir.

00:40:54: Es gibt Möglichkeiten und Wege damit umzugehen, das haben andere Sportler vor euch auch schon geschafft.

00:41:02: Gut, dann kommen wir eigentlich schon zum Takeaway für die Folge, denn was hilft gegen das Spielen mit Druck, nämlich eine andere Perspektive zu bekommen, ist das Vertrauen in den eigenen Wurf.

00:41:17: Und wie könnt ihr das Vertrauen wohl besser üben als mit geschlossenen Augen?

00:41:22: Also wenn ihr mal nicht das Ziel im Vordergrund habt, sondern nur das Gefühl und deswegen lautet mein Takeaway eine Übung für euch, werft mal eine komplette Aufnahme mit geschlossenen Augen.

00:41:33: Und das könnt ihr euch auch methodisch aufbauen.

00:41:35: Das heißt, wenn ihr Datitis habt, dann macht ihr folgendes.

00:41:41: Dann stellt ihr euch an die Abwurfmarkierung, ihr schließt die Augen und versucht jetzt alle drei Darts mit geschlossenen Augen auf die Scheibe zu werfen.

00:41:48: Wenn das funktioniert, dann macht ihr das ein paar Mal.

00:41:50: Weil das trickert wunderbar eure Wurfbewegung, vielleicht schafft ihr es sogar die Darts ungefähr in ein gleiches Segment zu werfen.

00:41:57: Ist aber erstmal gar nicht wichtig.

00:41:59: Und dann ist der nächste Schritt, ihr werft den ersten mit geschlossenen Augen, ihr werft den zweiten mit geschlossenen Augen und vorm dritten Wurf.

00:42:06: Ihr nehmt den Dat mit geschlossenen Augen hoch und macht dann kurz vorm Abwurf die Augen vom dritten Dat auf.

00:42:14: Und da hat meistens das Unterbewusstsein keine Chance mehr einzugreifen.

00:42:19: und auf einmal werft ihr den letzten Dat mit offenen Augen.

00:42:21: Und wenn das funktioniert... Dann macht ihr das auch wieder ein paar Runden.

00:42:25: Dann öffnet ihr die Augen schon beim zweiten Datum und versucht den dritten Datum mit offenen Augen zu werfen.

00:42:29: Und so könnt ihr euch methodisch vielleicht auch wieder anders werfen und mehr auf das Stützen des Wurfgefühls fokussieren als auf das eigentliche Zielen.

00:42:41: Weil das Ergebnis folgt aus eurer sauberen Wurftechnik.

00:42:46: Und wenn ihr kein Datis habt, könnt ihr so genauso euer Unterbewusstsein triggern.

00:42:51: Dann macht ihr das einfach umgekehrt.

00:42:53: Da macht ihr mal den ersten mit offenen Augen, beim zweiten macht ihr kurz vor dem Abwurf die Augen zu und den dritten wirft ihr komplett mit geschlossenen Augen.

00:43:02: Und so habt ihr den ersten so wie immer.

00:43:04: und dann versucht ihr die anderen beiden zu rekonstruieren, aber nicht über die Augen, sondern nur über das eigene Gefühl.

00:43:11: Und das trickert am Ende euer Wurfgefühl und sorgt dafür, dass euer Wurf besser und sauberer wird.

00:43:17: Das, immer und immer mal wieder abgerufen, sorgt am Ende für ein viel, viel besseres Wurfgefühl und Wurfverständnis, weil er kriegt ja trotzdem über das Trefferbild ein Feedback, wie gut das funktioniert hat.

00:43:33: Sehr gut.

00:43:34: Damit sind wir eigentlich schon wieder am Ende.

00:43:36: Ich hoffe, da war ganz viel dabei und vor allem ich hoffe, ich konnte euch zeigen, dass ihr gar keine Angst haben müsst beim Datspielen, dass ihr gar nicht so viel Druck empfinden müsst.

00:43:44: Die Sportart ist viel zu geil, als sich die im Kopf schon vorher kaputt zu machen.

00:43:50: Und wenn ihr jetzt das Gefühl habt, ich will mit dem Johannes daran arbeiten, an dieser Situation mit dem Druck vorm Checken oder in welchen Situationen noch immer, dann habe ich jetzt eine ganz wichtige Hinweis für euch.

00:44:03: Und zwar Black Friday.

00:44:06: Ab Freitag steig auch ich in die Black Friday Aktion ein.

00:44:10: Das heißt ab Freitag über das gesamte Wochenende bis Montagabend werde ich einige meiner Angebote stark reduziert haben.

00:44:17: Bis zu vierzig Prozent werden da die Preise purzeln und da hat dann keiner mehr eine Ausrede, dass Mentaltraining noch zu teuer ist.

00:44:24: Denn am Ende müsst ihr ja verstehen, das was ihr da bezahlt ist eine Investition in euch selbst.

00:44:30: Weil diesen Druck, den empfindet ihr vielleicht nicht nur beim Datz, sondern woanders auch.

00:44:33: Das heißt, passt da ganz klar auf.

00:44:36: Ab Freitag auf Instagram werdet ihr feststellen, welche Angebote alle im Sale sind.

00:44:42: Und ich kann euch nur sagen, schlag zu.

00:44:46: Und dann bleibt mir zum Abschluss nur zu sagen, wenn euch die Folge gefallen hat, lasst wieder einen Kommentar da, lasst gerne ein Like da, empfehlt sie weiter, verbreitet den Podcast.

00:44:54: Ich würde mich so freuen, wenn dieses mentale Thema einfach so viele Leute im Datensport erreicht, damit jeder die Möglichkeit hat irgendwie sein Potenzial auszuschöpfen und für sich und sein Datenspiel was mitzunehmen.

00:45:07: Und euer Feedback hilft mir da am besten.

00:45:11: Und das sorgt dafür, dass dieser Podcast vielleicht noch viele, viele, viele weitere Folgen haben wird.

00:45:16: Und deswegen möchte ich heute diese Folge mit einem Zitat beschließen.

00:45:24: Und zwar, die äußeren Ergebnisse sind immer ein Spiegelbild deines inneren Zustandes.

00:45:31: Bleibt mental gut drauf.

00:45:32: Bis zum nächsten Mal.

00:45:33: Ciao.

00:45:40: Das war Mental Darts Master, der Podcast für mentale Stärke im Dartsport, Redaktion und Inhalt Johannes Lipsius, Postproduktion und Hosting Kisthog Media.

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