Gut spielen und gewinnen kann jeder - Champions gewinnen schlecht

Shownotes

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00:00:00: Boah war das mental stark.

00:00:15: Herzlich willkommen zu Mental Darts Masters, dem Podcast für mentale Stärke im Dartsport.

00:00:25: Willkommen zurück.

00:00:27: Es ist schon wieder eine Woche vorbei.

00:00:28: Es ist unglaublich, wie schnell gerade die Zeit vergeht.

00:00:31: Geht es nur mir so oder geht es euch auch so?

00:00:33: Aber es ist wahrscheinlich die Vorweihnachtszeit und diese Vorfreude auf die WM, oder?

00:00:39: Wenn die folge rauskommt ist es nur noch ein tag.

00:00:41: ich sitze hier heute am dienstag und Hab wieder ein ganz spannendes thema dabei.

00:00:47: ich habe diesmal nichts dabei was jetzt top aktuell ist sondern ich habe mir noch mal ein anderes thema Ausgesucht was ich aber immer wieder aus coachings kenne oder immer wieder auf instagram in meine nachrichten rein rein slidet oder über den fragen sticker geschickt wird.

00:01:03: und deswegen habe ich gedacht das ist ein thema das ist cool Das ist gut für heute, um euch das so mal so ein bisschen näher zu bringen.

00:01:12: Ich möchte aber erstmal sagen, wow, was für eine unglaubliche Resonanz auf die letzte Folge zum Thema Alkohol im Dartsport.

00:01:22: Ich weiß nicht, ob ihr es gesehen habt, ich habe ein Reel dazu gepostet, wo ich ein Ausschnitt mache, ob Alkohol zu Doping quasi, zur Dopingliste oder zum Dopingmittel gehört im Bezug auf Darts.

00:01:39: Also wenn ihr es nicht gesehen habt, schaut euch einfach nochmal an das kleine Ausschnitt aus dem aus den letzten Podcastfolge und eine unglaubliche Resonanz darauf.

00:01:47: Dieses Reel hat so viele Kommentare, wurde so oft geteilt und deswegen erstens... Danke, dass ihr so eine Resonanz zu dem Thema habt.

00:01:55: Das zeigt aber auch, wie wichtig das Thema ist, wie wichtig der Umgang damit ist.

00:01:59: Und ich möchte einfach noch mal was betonen, weil da sind die Kommentare manchmal dann ein bisschen abgedriftet.

00:02:05: Es geht mir überhaupt nicht darum.

00:02:08: dass jemand besoffen ist oder irgendwie sowas.

00:02:11: ja wenn jemand besoffen ist dann ist er selber schuld.

00:02:14: dann sind wir nicht beim doping.

00:02:15: ja dann überwiegen die nachteile die alkohol mit sich bringt.

00:02:19: ich habe eher die frage gestellt ist es so dass alkohol einen positiven effekt hat und habe da eben ein paar faktoren auch aus der aus der wissenschaft ja quasi ein bisschen mitgebracht was alkohol bringen kann?

00:02:34: also wen das interessiert ist nochmal zurück in folge vier und hört euch das an und diskutiert gerne mit.

00:02:41: zu dem real ich werde wahrscheinlich die woche auch nochmal in die story packen einfach weil es so interessant war und bitte nicht ins extremen abdriften bleibt fair.

00:02:52: auch ich habe da niemanden an pranger gestellt und das muss am ende muss es jeder selber wissen.

00:02:56: ich möchte eigentlich eher ein bisschen warnen weil Ja, kurzzeitig kann Alkohol natürlich irgendwie einen Effekt haben.

00:03:04: Und hats mit Sicherheit auch.

00:03:05: Deswegen ist es ja Thema in dieser Sportart.

00:03:10: Aber es entstehen halt auch Langzeitfolgen.

00:03:13: Das ist das, was ich sehe und da möchte ich einfach nur manend den Finger heben.

00:03:17: Und es ist aber auch toll, weil ich habe auch Nachrichten bekommen, die sagen, hey Johannes.

00:03:21: Ich will es jetzt ohne schaffen.

00:03:22: Ich hab die Folge gehört.

00:03:24: Du hast mich dazu motiviert, es ohne zu schaffen.

00:03:27: Und das ist natürlich etwas, wo ich sage, wow, sehr cool.

00:03:31: Sehr cool.

00:03:32: Heute soll es aber um was ganz anderes geben.

00:03:34: Wir kommen aber erst mal zu unserem mentalen Moment der Woche.

00:03:39: Und der kommt von Lukas Wenig.

00:03:41: Denn ich habe die Road to Alipalli geguckt.

00:03:44: Noch nicht alle Folgen durch, aber die Folge mit Lukas Wenig habe ich geguckt.

00:03:48: Und große Empfehlung schaut mal auf YouTube vorbei.

00:03:51: Gerade die Folge mit Lu Wenig.

00:03:53: Sehr interessant, weil er auch davon berichtet, dass er jetzt Mentaltraining nimmt oder mit einem Sportpsychologen ist es, glaube ich.

00:04:00: zusammenarbeitet und dass das unter anderem ein Baustein war der für ihn wichtig ist.

00:04:06: und er hat auch so ein bisschen mal und das finde ich eben so schön so ein bisschen was erzählt was da was die machen und die machen eigentlich ganz einfache Dinge, also es ist nicht das und das ist das was viele glaube ich vom Mental Training erwarten, dass es ein Schnips ist und alle Probleme sind gelöst.

00:04:26: Wir sind keine Zauberer, weder die Sportpsychologen noch die Mentaltrainer, sondern es ist ein Prozess den wir versuchen anzustoßen.

00:04:34: und das ist ganz schön, weil er beschreibt es in einer Situation, dass er sagt, in unserer gemeinsamen Zusammenarbeit geht es ganz viel um Achtsamkeit, um Selbstreflektion.

00:04:46: Und das hilft ihm, dass jemand von außen und da hat er sich eben jemand ausgesucht, der gar nichts mit dem Darts zu tun hat.

00:04:53: Der betreut eigentlich andere Sportler hat er erzählt und das findet er gut, weil dann gibt es einen Blick von außen.

00:04:59: Und ich komme hier ursprünglich auch nicht aus dem Darts.

00:05:01: Deswegen grimme ich ja euch so viele Beispiele auch aus anderen Sportarten.

00:05:04: Ich habe thirty-fünf Jahre Tennis gespielt und das bis in den Leistungsbereich hoch.

00:05:08: Also ich kenne die ganzen mentalen Anforderungen nur halt aus einer anderen Sportart und kann deswegen aber glaube ich auch Dinge reinbringen.

00:05:14: und so wahrscheinlich auch der Sportpsychologe mit Lukas Wenig, der eben einfach auch einen anderen Blick auf gewisse Dinge gibt, wie man mit einer Situation umgehen kann.

00:05:24: Was kann man noch machen?

00:05:25: Und das Schöne, wenn man nicht zu tief in so einer Sportart manchmal drin ist, Ich weiß nicht, was nicht geht.

00:05:33: Oder ich weiß nicht, dass etwas nicht geht.

00:05:35: Sondern ich probiere es halt einfach erst mal.

00:05:37: Und wenn man manchmal, das kenne ich aus dem Tennisbereich, da bin ich thirty-fünf Jahre drin, da denke ich manchmal vorher, es klappt ja eh nicht.

00:05:43: Aber eigentlich habe ich es nie probiert.

00:05:45: Und das sind so wichtige Punkte, also das ist eine große, große Empfehlung.

00:05:50: Und für mich der mentale Moment der Woche deswegen, weil er darüber spricht.

00:05:57: Weil er es erzählt.

00:05:58: Weil es jemand ist, der bei der WM dabei ist und im Vorfeld sagt, das ist ein Baustein meiner Arbeit.

00:06:04: Er sagt aber auch, es ist nicht der einzige Baustein.

00:06:06: Das sagt er so direkt nicht.

00:06:08: Aber was ihm total geholfen hat, war der Sport.

00:06:11: Also der andere Sport.

00:06:12: Er macht neben dem Darts.

00:06:15: Vielleicht wisst ihr es schon, aber man sieht es ihm auch an.

00:06:17: Powerlifting heißt es, glaub ich.

00:06:18: Also Kraftsport.

00:06:19: Und dieser Kraftsport hat ihm auch mental weiter geholfen, sagt er.

00:06:23: Weil du musst auch immer versuchen, im Hier und Jetzt zu sein.

00:06:27: nicht darüber nachzudenken, dass du das Gewicht jetzt gleich nicht heben kannst oder dass du da diese Situation gleich nicht meistern kannst, nicht schaffen kannst, sondern du musst an dich glauben, du machst einfach weiter.

00:06:38: Wenn es mal nicht klappt, machst du es am nächsten Tag wieder.

00:06:41: Also wie gesagt, super Folge.

00:06:43: Und das war für mich mein mentaler Moment der Woche, weil ich das cool fand.

00:06:47: So Insights von einem... Ja, kann schon Profisportler sagen, wenn er bei WM dabei ist, er macht es sich hauptberuflich, aber dass man da so ein paar Insights bekommt, wie geht der an diese Sache ran.

00:07:01: Deswegen Empfehlung auf YouTube.

00:07:04: Road to Alipayli, ich glaube es ist Folge drei, nagelt mich aber nicht fest.

00:07:09: Kommen wir zum Thema der Woche.

00:07:11: Thema der Woche, ich habe es vorhin schon angeteasert, aber noch nicht benannt und es ist der Touch, der Touch und das Wurfgefühl und vor allem... was wir machen, wenn er nicht da ist.

00:07:23: Denn ich habe so so viele Spiele und das kenne ich auch noch aus meiner Tennis-Karriere in Anführungszeichen, dass die Spieler zu mir kommen und sagen, hey Johannes, ich habe verloren, aber ich hatte auch einfach keinen Touch.

00:07:36: Ich konnte das Spiel gar nicht gewinnen, weil ich hatte kein Gefühl.

00:07:39: Ich habe nicht gewusst, wie soll ich den Dat in Tennischläger, was auch immer, anfassen.

00:07:44: Und ein Tennis-Guru, kann ich mal sagen.

00:07:50: hat eigentlich das bestätigt, was ich mir auch immer gedacht habe und was ich, ich sage jetzt mal im Alltag quasi, wo ich wirklich, ich habe eigentlich erst ab dreißig besser Tennis gespielt als davor, weil ich da mich nicht mehr so auf dieses Gefühl konzentriert habe, diesen Touch haben zu müssen.

00:08:10: sondern versucht habe wege zu finden zu gewinnen.

00:08:13: und der tennis guru patrick morotoglu heißt er der hat das auch mal benannt auf tennis spiel.

00:08:18: aber das können wir eben eins zu eins auf euch dartspieler auch ummünzen.

00:08:23: touch darf nie ein ziel von dir sein oder nie deine haupt erwartung sein an dich an dein spiel dass du touch hast weil das kannst du einfach nicht beeinflussen.

00:08:34: es gibt tage an denen ist das wurfgefühl der touch einfach nicht da Und vielleicht ist ja auch nur für den Moment nicht da.

00:08:43: So ein Touch und so ein Flowzustand, den wir alle versuchen anzustreben, wo ich nicht mehr nachdenken muss, wo alles von alleine kommt.

00:08:50: Da kann ich mich ja gar nicht rein denken, sondern ich muss etwas dafür tun, um da hinzukommen.

00:08:58: Und deswegen darf der Touch nie das Matchziel sein oder meinen Hauptaugenmerk, bevor so ein Spiel losgeht.

00:09:06: Also entfernt euch davon, dass ihr sagt, ja... Ich hab halt verloren, weil ich halt keinen Touch.

00:09:11: Weil das bedeutet, ihr gebt auf, nur weil's mal schwer wird.

00:09:15: Und ich sag nämlich immer, gut spielen und gewinnen das leicht.

00:09:20: Das kann jeder.

00:09:22: Die Champions, die spielen mal schlecht und gewinnen trotzdem.

00:09:27: Ein Luke Littler feuert auch nicht immer hundert Plus raus.

00:09:32: Und spielt auch nicht immer ein Match konstant durch.

00:09:35: Und er hat auch mal drei, vier Legs, wo er vielleicht nicht so performt.

00:09:39: Aber er gewinnt am Ende die Dinger.

00:09:42: Und da kommen wir ein bisschen drauf, worauf man sich vielleicht stattdessen fokussieren sollte.

00:09:48: Das heißt, ihr müsst euch etwas suchen, was ihr selbst auch wirklich beeinflussen könnt.

00:09:54: Denn manchmal wird's einfach schwer.

00:09:56: Da fühlt sich alles anders an, da hat man nicht so das Körpergefühl, da hat man nicht so das Gefühl, wie der Dat heute in der Hand liegt.

00:10:05: Aber muss deswegen das ganze Spiel auseinanderbrechen?

00:10:08: Jetzt stell doch mal vor, du bereist dich auf dem Turnier vor, du hast akribisch trainiert, du hast dich gut vorbereitet, zu Hause auch ein gutes Gefühl gehabt.

00:10:14: Jetzt fährst du aufs Turnier und der Touch ist nicht da.

00:10:17: Du bist vielleicht noch zwei Stunden hingefahren, hast dich vor Ort noch eineinhalb Stunden eingespielt.

00:10:24: Und jetzt sagst du nach dem ersten Deck, ach Scheiße, der Touch ist nicht da, ist doch schon wieder kacke und spielst in der Körpersprache, in der mentalen Einstellung weiter.

00:10:36: Das ist doch Quatsch.

00:10:37: Schmeiß doch dein Spiel nicht weg, nur weil der Touch nicht da ist.

00:10:41: Deswegen sage ich auch so ein Touch, das ist manchmal ein mentales Problem, weil wir erwarten den Touch zu haben, weil wir es natürlich zu Hause hatten und natürlich wäre es toll, wenn wir ihn haben.

00:10:53: Aber am Ende geht es darum, das Spiel zu gewinnen.

00:10:56: Und deine Aufgabe ist es, finde einen Weg zu gewinnen.

00:11:03: Und da geht es nicht darum immer gut spielen zu müssen.

00:11:06: Natürlich wäre das toll.

00:11:08: Aber niemand kann immer gut spielen.

00:11:10: Da zählen so viele andere Faktoren dazu.

00:11:12: Wie war der Tag allgemein?

00:11:14: Hatte ich schon viel Stress.

00:11:15: War der Arbeitstag stressig.

00:11:17: Habe ich schlecht geschlafen.

00:11:19: Das führt alles mit dazu, dass das so ein Touch und den Flowzustand negativ beeinflussen kann.

00:11:27: Oder positiv, wenn der Tag super verlief.

00:11:31: Aber das sind oft Faktoren, die kann ich natürlich im Amateur-Sport nicht beeinflussen.

00:11:35: Ich kann nicht sagen, ich gehe heute früher oder ich nehme jedes Mal Urlaub, nur weil ich ein Turnier spielen will.

00:11:39: Dafür sind wir keine Berufssportler.

00:11:41: Deswegen, Touch nicht als Hauptziel nehmen, sondern nimm dir als Matchziel andere Dinge.

00:11:48: Und ich möchte mal ein paar Dinge nennen, die vielleicht viel wichtiger sind.

00:11:54: Denn es ist viel wichtiger zu wissen, was mache ich, wenn der Touch nicht da ist.

00:12:01: Jetzt haben andere Sportarten wie zum Beispiel Tennis.

00:12:05: Möglichkeiten an der Taktik anzusetzen.

00:12:08: Möglichkeiten an der Beinarbeit anzusetzen.

00:12:10: Das ist im Dartsport zugegebenermaßen schwerer.

00:12:14: Deswegen ist Darts auch ein Mentalsport, weil ich eben nicht so viele Dinge mit meinem Körper ausgleichen kann.

00:12:22: Aber dennoch gibt es Dinge, die du bewusst beeinflussen kannst.

00:12:29: Jetzt nehmen wir mal das Beispiel, du hast kein Gefühl für die Höhe auf der Triple-Zwanzig.

00:12:35: Das heißt du wirfst da oben auf die zwanzig und das Beste der höchste der Gefühle ist vielleicht die Single-Zwanzig.

00:12:41: Aber Ausreißer, oft zu tief, da ist das Feld natürlich schmaler, deswegen triffst du häufig die Eins, die Fünf und das Nerven und merkst einfach, ich habe keinen Touch auf die zwanzig.

00:12:54: Okay, dann Score über die Neunzehn.

00:12:56: Dann nimm dir ein anderes Feld.

00:12:58: Wir haben so viele Felder und die neunzehn ist mathematisch gesehen bis zum Score von fünf und vierzig.

00:13:06: Mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar besser.

00:13:10: Wenn ihr euch mal das zusammenrechnet, oben fünf, zwanzig, eins, kennen wir alle, ist die sechsundzwanzig.

00:13:17: Unten, sieben, neunzehn, drei ist neunundzwanzig, ist sogar besser.

00:13:21: Zugegeben, nicht viel, aber es ist unten sogar besser, wenn ich diese ganze Reihe spiele.

00:13:27: Und wenn ich dreimal die große Zahl treffe, habe ich auch nur drei Punkte weniger, wie wenn ich es oben spiele.

00:13:34: Das heißt, über den neunzehn, einfach mal bewusst von Anfang an zu scoren, sie nicht nur zum Zwischen zu nutzen, sondern wirklich von Anfang an zu scoren, ist definitiv ein Mittel.

00:13:44: Denn was passiert?

00:13:46: Nach unten, unten in Anführungszeichen, habe ich jetzt eine andere, leicht andere Wurfbewegung.

00:13:51: Die muss ich gar nicht bewusst beeinflussen.

00:13:53: Ich weiß, wie ich auf die Treppe neunzehn zu werfen habe.

00:13:57: Aber mein Fokus ändert sich, meine Wahrnehmung ändert sich.

00:13:59: Ich gucke mich mehr nach oben auf die Triple-Zwanzig, sondern ich gucke so ein bisschen nach unten.

00:14:04: Ich muss auch nicht Kerzen gerade werfen, sondern ganz leicht nach links, je nachdem, wo ich stehe.

00:14:10: Das heißt, mein Wurfbild verändert sich ein bisschen und das hilft dem Kopf, neue Konzentrationen, neuen Fokus aufzubauen.

00:14:17: Und wenn du mal ein Leg über die Neunzigen gescored hast, dann geh mal wieder hoch, weil vielleicht läuft es dann auf einmal wieder.

00:14:24: Und wenn nicht, gehst du halt wieder runter.

00:14:25: Vielleicht lief es unten ja besser.

00:14:28: Das ist definitiv ermittelt, gerade im Armateurspur.

00:14:32: Ich höre sie so oft Kommentare, ich kann Spieler nicht leiden, die über den Neunzehnt scoren.

00:14:38: Was sind das für ein Blödsinn?

00:14:40: Es ist ja wie, wenn ich beim Tennis sage, ich mag den Spieler nicht, weil er gern vorhand spielt.

00:14:45: Und außerdem ist es doch nicht mein Ding, sondern nicht mein Problem.

00:14:48: Und wenn das ... So wäre das euer gegner das doof finde dass ihr über die neunzehn scored ja super dann seid ihr wenigstens seinem kopf drin dann habt ihr auch noch gleich was richtig gemacht.

00:14:59: Eine andere sache ist seitlich so verbohrt auf das eine doppel.

00:15:05: jeder hat sein lieblingsdoppel meistens doppelt sechzehn oder doppelt zwanzig und Versteift euch aber nicht drauf.

00:15:13: chris dobby hat.

00:15:14: ich glaube letztes Jahr bei der wem war es vorgemacht?

00:15:16: der hat zwei Sätze, die erst beiden Sätze verloren.

00:15:20: Ich weiß nicht mehr in welcher Runde, ich weiß noch nicht mehr den Gegner.

00:15:22: Aber ich weiß, es war Chris Doby, die ersten beiden Sätze verliert er, hat ständig Darts auf Doppel und verballert aber alle, ich glaube auf die Doppelsechzehn.

00:15:31: Was macht er ab Satz drei?

00:15:33: Er stellt sich immer die Doppelzwanzig.

00:15:37: Und die Doppelzwanzig lief dann einigermaßen.

00:15:39: War okay und auf einmal Checkdown, Gewinnsatz drei.

00:15:43: Was macht Chris Doby in Satz vier?

00:15:45: Er geht wieder auf die Doppelsechzehn.

00:15:47: Und er trifft dann die Doppelsechzehn.

00:15:49: Weil dann ist der Fokus ja für mein eigentliches Feld auch wieder da.

00:15:54: Wenn ich mal kurz von weg war für eine gewisse Zeit und dann wieder hingehe verändert sich meine Wahrnehmung ja wieder auf mein eigentliches Feld, weil ich es einfach mal ein paar Minuten ausgespart habe.

00:16:06: Und das bewirkt mental manchmal wunder.

00:16:09: Denn euer Kopf, euer Gehirn ist nicht doof, weiß ganz genau was ihr tun müsst um den Dat da oder da oder da hinzuwerfen.

00:16:17: Ihr müsst das manchmal gar nicht so zerdenken und zu machen, sondern greift einfach in eure Trickkiste und nutzt das Board.

00:16:23: Macht kein Problem da draus, dass der Touch nicht da ist, sondern okay, nutzt halt bar für ein paar Minuten ein anderes Feld.

00:16:30: Und das ist dann schlau.

00:16:31: Das ist einfach nur clever, weil ich damit weiß, okay, das läuft nicht, aber ich habe ja noch andere Felder, die sind genauso groß.

00:16:41: Ein anderer Punkt ist natürlich die zeitliche Komponente.

00:16:45: Da rede ich immer drüber.

00:16:47: Und es gibt best in den Profi-Bereich Spieler, Ryan Searle ist da ein Kandidat.

00:16:53: Ryan Searle ist ein Kandidat, der spielt häufig, habe ich das Gefühl, ist immer wenn ich gucke irgendwie, hundert zwei, hundert drei, hundert vier, scored wie ein Beklopter, verliert aber die Spiele.

00:17:05: Spielt gut, verliert aber.

00:17:07: Zum Beispiel gegen jemand wie Luke Littler.

00:17:10: Luke Littler liebt aber auch den schnellen Wurf-Rhythmus, den Ryan Searle spielt.

00:17:16: Und Luke Littler ist dummerweise noch ein Stückchen besser als Ryan Searle in dem was er da tut.

00:17:22: Und das bedeutet, ich kann die zeitliche Körpe auch Komponente auch für mich nutzen.

00:17:28: Einerseits um mich selbst zu sammeln.

00:17:31: Um nicht so ein Mindset aufzubauen, jetzt spielt er noch besser und was soll das?

00:17:37: der hat auf, wenn man tat schon ich nicht.

00:17:40: Aber auch um den Gegner auf mein Niveau runter zu ziehen.

00:17:45: Und das ... ist ein faires ... ... taktisches Mittel.

00:17:49: Ich muss ja nicht ... ... meinen Gegner beleidigen ... ... ihn ansprechen ... ... übers Ocky auf ihn zu ... ... zurücklaufen ... ... mit den Darts klappern ... ... um Gottes Willen.

00:17:58: Von sowas rede ich gar nicht.

00:18:01: Aber in anderen Sportarten ... ... vor allem zum Beispiel im Tennisbereich ... ... ist es ... ... absolut ... ... ein taktisches Mittel.

00:18:08: Wenn ich nicht gut spiele ... ... versuche ich den Gegner ... ... auf mein Niveau runterzuziehen.

00:18:12: Indem ich ... andere Bellespiel, höhere Bellespiel, flache Belles, slice Bellespiel, eine andere Taktikwele.

00:18:21: Und da habe ich wie gesagt ein bisschen mehr Mittel.

00:18:24: Aber im Darts habe ich die zeitliche Komponente.

00:18:26: Und guckt euch jemanden wie Dimitri Vannenberg in seiner Prime.

00:18:30: Jetzt gerade läuft es bei ihm nicht so, da weiß ich die Hintergründe nicht, aber grundsätzlich Dimitri Vannenberg, wir wissen auch, der arbeitet mit einem Sportpsychologen zusammen, der nutzt das.

00:18:41: James Wade ist genau so einer, habe ich das letzte mal schon gehabt mit diesem ultralangen Walk on Song.

00:18:48: Da geht es an die Grenze ran.

00:18:49: Aber ich rede ja davon, fünf bis zehn Sekunden sich mal mehr Zeit zu lassen zwischen den Aufnahmen.

00:18:56: Dein Gegner scored eine hundred und achtzig, dein Gegner scored danach noch eine hundred und vierzig.

00:19:00: Du musst es dir doch nicht angucken.

00:19:02: Dann mach doch einfach mal eine Pause.

00:19:04: Einerseits für dich um zu verarbeiten, was der da gerade trifft.

00:19:09: Andererseits, du bist vielleicht nicht so im Rhythmus.

00:19:11: Lass dir ein bisschen mehr Zeit, sammle dich ein bisschen, bring deine Gedanken wieder in die richtige Bahn, damit du auch wirklich klar denken kannst und nicht emotional bist.

00:19:22: Und gleichzeitig zerstörst du ein bisschen den schnellen Rhythmus, der deinem Gegner vielleicht gerade zu der Hundert-Achzig-Hundert-Vierzig verholfen hat.

00:19:30: Und dann wirft er danach vielleicht nur eine Sechzig, eine Einverziehung, eine Vierzig-Vierzig, weil er seinen Rhythmus nicht ... Aufrechterhalten konnte.

00:19:37: Wir reden immer davon, dass wir das Spiel nicht verlangsamen dürfen.

00:19:41: Das wäre unsportlich und unfair.

00:19:44: Was ist denn mit den Spielern, die dir den schnellen Wurfrhythmus aufzwingen?

00:19:47: Schau den Curve and Price an.

00:19:49: Der steht hinten auf der Markierung und muss eigentlich hinter der Markierung warten.

00:19:54: Der steht aber schon drauf.

00:19:56: Der wirft den Dat schon fast, wenn der Gegner grad mal die Darts rausgezogen hat.

00:20:00: Alles natürlich auch ein Mittel, um den Gegner so ein bisschen zu zu schubsen zu pushen zu drücken.

00:20:08: Die machen doch auch nichts anderes.

00:20:09: Die wollen doch auch den schnellen Rhythmus jemandem aufzwingen der langsamer ist.

00:20:14: Und jemand wie Andrew Gilding lässt sich davon heute nicht rausbringen.

00:20:17: Und James Wade verändert den den Rhythmus.

00:20:22: Und ich finde das nicht unsportlich ganz ehrlich.

00:20:24: Das ist ein ganz normales ganz normales Mittel.

00:20:26: Man darf sich ausreizen, soll sich hinten stehen und eine Minute durch die Gegend gucken.

00:20:32: Aber Ein paar mal häufiger zum Getränk gehen, die nächsten zwei Aufnahmen wieder im Rhythmus zu spielen, dann gehst du nochmal wieder zurück zu deinem Tischchen, dann atmest du immer ein bisschen länger durch.

00:20:44: In erster Linie willst du ja deinen eigenen Touch irgendwie finden.

00:20:50: Das heißt, das habe ich glaube ich schon in anderen Folgen gesagt und ich sage es auch immer wieder zu meinen Kunden.

00:20:57: Wenn der Rhythmus, den du gerade spielst, nicht passt, weil er nicht zum Touch führt.

00:21:03: dann ändere ihn.

00:21:05: Und wenn du dann ihn zwei, drei mal geändert hast, dann kannst du ja zu deinem normalen Rhythmus wieder zurückkommen.

00:21:11: Im nächsten Spiel kannst du ja, wenn du das Spiel vielleicht irgendwie mit Ach und Krach gewonnen hast, kannst du ja im nächsten Spiel wieder ganz normal weiter spielen.

00:21:20: Also vergiss nicht, dass die zeitliche Komponente immer ein Mittel ist, um sich selbst zu sammeln, aber es dem Gegner auch nicht noch einfacher zu machen.

00:21:32: Und was natürlich noch dazu gehört, ist deine Körpersprache, wie jedes Mal.

00:21:37: Ich sag's so oft, aber wenn deine Körpersprache schlecht wird, negativ wird, weil du mal keinen Touch hast, weil dein Spiel mal nicht so locker flockig vom Hocker läuft, dann spielst du auch schlechter.

00:21:53: Dann hast du keine Chance, die Chance ist schwind gering, dass es besser wird.

00:21:58: Warum soll dein Gehirn jetzt sagen, ah komm, jetzt unterstütze ich... Denn Johann ist mal so richtig bei seinem Datenspiel, wenn ich mich eh gerade die ganze Zeit fertig mache.

00:22:11: Ah, ich bin so schlecht und heute schon wieder kein Touch macht alles, kein Spaß und so weiter.

00:22:17: Denk dir doch mal in so einer Situation, wenn dieser negative Gedanke kommt, denn er wird kommen und natürlich nervt, dass wenn man keinen Touch hat, darf er abgesehen.

00:22:26: Aber denk dir doch mal, wärst du woanders gerade lieber?

00:22:31: Vielleicht ist das auch der Gedanke, der dich weiterbringt.

00:22:34: So sagst, ey, ich bin nicht... hier hergekommen und hab Spaß, nur wenn ich gut spiele, sondern ich genieße das jetzt auch, ich hab auch Spaß hier bei dem Turnier, bei dem Liegerspiel zu sein, mit meinen Jungs, mit meinen Mädels, mit meinen Kumpels, weil ich genau hier sein will.

00:22:55: Ich hab genau auf dem Moment hingearbeitet und dann versuche ich auch alles Menschen mögliche.

00:23:00: Wenn ich möchte euch eine Sache sagen, die ich, denn ich hab das in meiner Jugend ständig falsch gemacht.

00:23:07: Aber ich habe danach immer ein Gefühl gehabt und das war richtig beschissen.

00:23:12: Nämlich habe ich danach mir gedacht, ich würde gerne nochmal spielen.

00:23:16: Weil was wäre denn gewesen wenn?

00:23:18: Was wäre denn gewesen, wenn ich das mal ausprobiert hätte?

00:23:21: Was wäre denn gewesen, wenn ich positiv geblieben wäre?

00:23:25: Was wäre denn gewesen, wenn ich mich angefeuert hätte, wenn ich an mich geglaubt hätte?

00:23:29: Was wäre wenn?

00:23:31: Das ist scheiße.

00:23:32: Weil ich weiß es nicht.

00:23:35: Ich kann es nicht mehr rückgängig machen.

00:23:36: Ich kann nicht nochmal spielen.

00:23:38: Aber solang du am Bord spielst, hast du die Möglichkeit, alles dafür zu tun, dass es wieder besser wird.

00:23:45: Und wenn es nicht besser wird, okay, dann war es halt ein Spiel, wo du keinen Touch hattest.

00:23:48: Da musst du damit leben, gehört aber dazu.

00:23:52: Jeder hat mal schlechte Spiele dabei.

00:23:54: Und je weniger du daraus ein Problem machst, desto schneller kommst du auch wieder zurück.

00:23:59: Das ist das Wichtige, was du verstehen musst.

00:24:01: Das ist nicht leicht, aber es ist ein Prozess, den du verstehen musst.

00:24:06: Je mehr ich in diese Emotion reingehe, je mehr ich mich reinsteiger, dass ich keinen Touch habe, desto weiter wird er sich auch von mir entfernen.

00:24:17: Je offener ich bleibe, je mehr ich versuche, die Dinge zu beeinflussen, die ich beeinflussen kann, Körpersprache, Zeiteinteilung, Boardmanagement, desto eher habe ich auch die Chance den Touch wiederzufinden.

00:24:32: Ja und wenn nicht, dann ist es halt so.

00:24:34: Dann hat es halt heute nicht sollen sein.

00:24:38: Dann gehst du das nächste Mal wieder ran und dann wird's dann besser.

00:24:43: Und das bringt mich zum Take-away.

00:24:46: Denn ich hab gesagt, du solltest dich auf das konzentrieren, was du selbst in der Hand hast.

00:24:51: Und deswegen ist deine Aufgabe für Zuhause.

00:24:56: Versuch mal, deinen Wurf zu rhythmisieren.

00:24:59: Das heißt, dein Kopf und dein Gehirn kann super mit dem Rhythmus arbeiten.

00:25:04: Und deine Wurfbewegung kannst du rhythmisieren.

00:25:07: Eins, Arm hochnehmen, zwei, ausholen.

00:25:12: Wer sich das jetzt als Videopodcast anschaut, der kann die Bewegung bei mir mal sehen.

00:25:18: Eins ist Arm hoch nehmt, zwei ist Ellbogen nach hinten nehmt, drei ist Arm und Handgelenk nach vorne beschleunigen.

00:25:27: Und je nachdem, was ihr jetzt für einen Wurf habt, ob schnell oder langsam, ein Ricky Abbots wird mit Sicherheit eins, zwei, drei.

00:25:36: aber jemand der zum Beispiel ein langsamer ausholt bewegung und dann eine schnelle beschleunigung hat der hat halt eins zwei drei.

00:25:45: das heißt ihr könnt euch das gedanklich auch vorsprechen dass ihr langsam ausholt weil ihr wollt ja nicht hetzen.

00:25:51: den touch findet ihr nur wenn ihr eure bewegung immer und immer wieder versuch zu reproduzieren und gleich zu machen.

00:25:59: und dann hilft es manchmal für den kopf dass ich meinen eine Bewegungstempo mir rhythmisch vorsprechen.

00:26:06: Also eins, zwei, drei.

00:26:09: Und drei ist natürlich meistens dann schnell, um den Tat wirklich raus zu feuern.

00:26:14: Das heißt, versuch mal diesen Wurf zu rhythmisieren.

00:26:17: Und dann kannst du eben entsprechend das Tempo, in den du die Zahlen sprichst, anpassen auf deinen Wurf.

00:26:24: Das kannst du zu Hause mal alleine machen, dann machst du es laut, weil dann kannst du es am besten nachvollziehen.

00:26:29: Passt das, ist das immer gleich.

00:26:32: Und dann siehst du auch dein Trefferbild, kann ich mich darauf fokussieren.

00:26:35: Bitte ein paar mal ausprobieren.

00:26:37: Ja, es ist ganz häufig so, dass du, wenn du das einmal machst, das ist erstmal nicht super geil, du kleine Hundert-Achzig reinwirfst.

00:26:44: Das ist aber auch vollkommen normal, das ist ja neu für deinen Kopf.

00:26:47: Und das heißt ja nicht umsonst mentales Training.

00:26:50: Ja, du hast auch wie ein Verrückter auf die Triple-Zwanzig geballert, bis du sie dann endlich mal getroffen hast und hast auch nicht aufgehört, als du zwei Aufnahmen das nicht geschafft hast.

00:26:58: Deswegen... Zu Hause kannst du es mal laut machen und dann kannst du dich im Spiel.

00:27:05: Wenn du merkst, Alter, ich komme heute einfach nicht rein.

00:27:07: Ich habe keinen Touch, ich habe keinen Gefühl für meine Bewegung.

00:27:10: Dann machst du im Kopf, eins, zwei, drei.

00:27:14: Ja, das ist deine, deine Situation.

00:27:18: Musst du zu Hause üben, damit du es dann im Spiel idealerweise anwenden kannst.

00:27:25: Ich habe aber noch einen zweiten Tipp, den du auch machen kannst und auch solltest, um deine Bewegung.

00:27:31: richtig nachvollziehen zu können.

00:27:33: Und zwar stelle dich doch mal ein bisschen näher ans Board.

00:27:36: Nur so ein Meter entfernt.

00:27:38: Und jetzt mach mal deine Bewegung ganz langsam.

00:27:41: Und versuch mal nachzuvollziehen.

00:27:43: Okay, so hoch ist mein Ellbogen.

00:27:45: Ist mein Unterarm gerade oder steht der irgendwie seitlich ab?

00:27:50: Wie steht mein Handgelenk?

00:27:51: Wie halte ich den Data oben?

00:27:53: In langsamem Tempo kannst du diese Komponenten mal bewusst wahrnehmen.

00:28:01: anschauen und für dich so ein bisschen abspeichern.

00:28:06: Und jetzt nimmst du dir eine Sache, die für dich elementar wichtig ist.

00:28:11: Ich habe vorhin gesagt, wir finden die Höhe auf der Triple-Zwanzig nicht wie werfenständig zu tief.

00:28:16: Und das ist häufig Elbogen.

00:28:18: Elbogen geht entweder mit runter oder er hängt schon.

00:28:20: Und dann sagst du dir, okay, Elbogen hoch.

00:28:24: Und das ist das einzige, worauf du dich bei deiner nächsten Aufnahme konzentrierst.

00:28:28: Das heißt, du kriegst ja über das Trefferbild immer eine Information.

00:28:31: Und dann, statt dich jetzt darüber aufzuregen, dass der Touch nicht da ist und deswegen das Trefferbild nicht stimmt, überleg dir, warum stimmt's denn nicht?

00:28:37: Ah, okay, Ellbogen nach oben.

00:28:39: Und guck, was passiert.

00:28:41: Dein Kopf ist ja schlau.

00:28:43: Den Rest vergisst er deswegen ja nicht.

00:28:45: Der Fehler ist, sich auf alles zu konzentrieren, zu sagen, jetzt rührt mir sie, ich und der Ellbogen muss hier oben sein und denk ans Handgelenk.

00:28:51: Das ist zu viel.

00:28:53: Eine Sache.

00:28:54: Entweder Ellbogen hoch.

00:28:56: So, Rest überlasse ich dem Unterbewusstsein.

00:28:59: Oder Handgelenk locker.

00:29:01: Rest überlasse ich dem Unterbewusstsein.

00:29:04: Und dann hast du wieder ein bisschen was in deiner Trickkiste.

00:29:08: Dass du sagen kannst, okay, tatsch es nicht da.

00:29:10: Worauf kann ich mich noch konzentrieren?

00:29:11: Okay, auf diesen einen Faktor in meiner Bewegung.

00:29:16: Oder ich rhythmisiere jetzt mal meine Wurfebewegung.

00:29:20: Und sobald der Touch dann wieder da ist im Spiel, kannst du ja das sofort wieder auch lassen.

00:29:26: Das nutzt du immer, dann, wenn der Touch nicht da ist.

00:29:29: Wenn der Touch da ist, super, lass laufen.

00:29:32: Und ich verspreche dir, der Touch, der kommt, durchs Machen.

00:29:39: Also, rhythmisieren, einen Punkt aus der Bewegung nehmen.

00:29:43: Das sind die Dinge, auf die du dich zusätzlich konzentrieren kannst.

00:29:46: Das trainieren als Takeaway zu Hause, um rauszufinden, welcher Punkt, wie sieht mein Rhythmus aus?

00:29:53: und dann kannst du das aktiv nutzen und dann ist ab sofort es überhaupt kein Problem mehr.

00:29:58: wenn du keinen Touch hast dann wirst du merken ey krass ich kann ja sogar Spiele gewinnen ohne mein A-Game vielleicht sogar ohne mein B-Game oder ich spiel starten mit meinem C-Game wenn man so will.

00:30:12: aber ich kann mich hoch steigern weil ich weiß wie ich mit der Situation umzugehen habe.

00:30:19: Und das ist das, was ich dir wünsche, dass du am Ende vom Board gehen kannst und sagst, okay, ich habe alles versucht.

00:30:25: Darum geht's.

00:30:28: Und damit sind wir eigentlich schon wieder am Ende der Folge und ich möchte euch noch ein paar Sachen mit auf den Weg geben.

00:30:34: Und zwar einerseits schickt mir jetzt, wenn die WM losgeht, alles was ihr seht.

00:30:40: Ja, schreibt mir Nachrichten auf Instagram.

00:30:43: Ich werde immer mal wieder Fragen-Sticker reinhauen.

00:30:45: Was ist euch aufgefallen?

00:30:46: Was waren eure mentalen Momente?

00:30:48: Ist euch ein mentaler Breakdown bei einem Spieler aufgefallen?

00:30:52: Ist euch eine Situation aufgefallen, wo ich gefragt habe, warum macht er das oder was macht er da?

00:30:57: Schickt mir die Dinge.

00:30:58: Jetzt ist jeden Tag WM.

00:31:00: Wir können jeden Tag WM gucken.

00:31:02: Ich werde es mit Sicherheit nicht schaffen, mir alles reinzuziehen.

00:31:04: Deswegen schickt mir die ganzen Sachen und... Wie kann ich dann mit aufnehmen?

00:31:09: Denn jetzt beginnt die geile Zeit.

00:31:11: Jetzt beginnt die Weihnachtszeiten mit der DartsWM.

00:31:13: Und ich kann einmal pro Woche wirklich die Themen, die ihr da seht, rauspicken, euch sagen, was steckt dahinter?

00:31:22: und vor allem, was ist die Message für euch?

00:31:25: Was könnt ihr daraus lernen?

00:31:26: oder was solltet ihr vielleicht auch vermeiden?

00:31:29: Denn wir müssen uns nicht alles von den Profis abgucken.

00:31:33: Das ist das eine.

00:31:34: Dann, falls ihr es noch nicht gesehen habt.

00:31:37: Ich habe einen neuen Online-Kurs.

00:31:39: Ich habe ja schon einen Online-Kurs, der genauso heißt wie dieser Podcast.

00:31:44: Mental Darts Master und Raffi von der ADL und ihr kennt ihn von Tops Tops Tops und als Kommentator bei The Zone.

00:31:52: Wir beide haben die Köpfe zusammengesteckt, weil der erste Kurs so gut bei euch ankam und haben diesen zweiten Kurs gemacht.

00:31:57: Mental Darts Master, zwei Punkt Null.

00:32:00: Es ist ein eigenständiger Kurs.

00:32:01: Es ist nicht direkt eine Fortsetzung, das heißt es ist nicht so, dass ihr den ersten gemacht haben müsst, um den zweiten zu verstehen.

00:32:09: Es ist mir sicher nicht von Nachteil, weil die Themen im ersten Kurs... Grundlagen sind und im zweiten haben wir einfach komplett neue Themen wie werfen unter Druck, Trainingsplanung, die optimale Turniervorbereitung und so weiter und so weiter.

00:32:23: Und wir haben so viel Liebe und so viel Herzblut in dieses Produkt gesteckt, um euch einfach das bestmögliche Produkt zu bieten, um einen Einstieg in Mental Training zu finden.

00:32:35: Das Coole finde ich persönlich, du hast vierzehn Kapitel, die haben immer eine Laufzeit von zwischen drei und Fünfzehn Minuten.

00:32:43: Das heißt, du kannst das etappenweise durchgucken.

00:32:45: Du kannst es in einem durchsuchten.

00:32:47: Du kannst das von überall machen, egal von welchem Endgerät.

00:32:51: Du holst dir einmal den Kurs und dann hast du vollen zu machen.

00:32:54: Und vielleicht... ist das für den ein oder anderen ja auch ein ganz cooles Weihnachtsgeschenk.

00:33:00: Dann können wir da auch Gutscheine organisieren, dass ihr euch da ein Gutschein für schenken lasst und dann habt ihr ein ganz ganz cooles Geschenk, glaube ich, was gleichzeitig für euch und für euer Datenspiel eine ganz klare Verbesserung bieten kann.

00:33:15: Und dann bleibt mir eigentlich nur noch zu sagen, gut spielen und gewinnen kann jeder.

00:33:23: Aber schlecht spielen und gewinnen, das ist die eigentliche Kunst.

00:33:28: In diesem Sinne.

00:33:29: Bleib mental gut drauf und vor allem viel Spaß beim DM gucken.

00:33:34: Bis nächste Woche.

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